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ZUG: Mehr Sicherheit auf Strassen im Zuger Wald

Der Aufenthalt im Wald erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. An gewissen Orten tragen Waldeigentümer jedoch eine Mitverantwortung. Der Kanton setzt nun entsprechende Massnahmen um.
Auch auf der Hauptstrasse zwischen Sihlbrugg und Baar müssen die Waldeigentümer die Bäume zurückschneiden. (Bild: Google Maps)

Auch auf der Hauptstrasse zwischen Sihlbrugg und Baar müssen die Waldeigentümer die Bäume zurückschneiden. (Bild: Google Maps)

Wer sich im Wald aufhält, muss sich den Gefahren bewusst sein: Äste können sich lösen und herunterfallen, Steine ins Rollen geraten. Der Aufenthalt im Wald erfolgt auf eigene Gefahr; die Waldeigentümerschaft ist darum grundsätzlich nicht haftungspflichtig.

Anders präsentiert sich die Situation bei Wäldern entlang von Kantonsstrassen oder von Feuerstellen. Hier muss der Waldeigentümer eine gewisse Sicherheit gegenüber Dritten gewährleisten.

Deshalb hat das Amt für Wald und Wild und das Tiefbauamt die Richtlinie «Sichere Kantonsstrassen im Wald» erlassen. Konkret sieht diese vor, dass Bäume, die für Autofahrer, Velofahrer und Fussgänger eine erhöhte Gefahr darstellen, gefällt werden müssen. Die Kosten trägt das Tiefbauamt, der Holzerlös gehört dem Waldeigentümer.

Wie der Kanton Zug am Montag mitteilt, kommt die neue Richtlinie in der kommenden Holzschlagperiode erstmals zur Anwendung. Auf den betroffenen Kantonsstrasse kann es deshalb zu lokalen Behinderungen und lichteren Wäldern kommen.

pd/rem

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