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ZUG: Meier-Kirschtorte hat neuen Eigentümer

In der Stadt steht eine Rochade an. Eine renommierte Confiserie und ein Café schliessen die Tore. Ein Teil von beiden wird mit der Confiserie Strickler zusammengeführt – an einem neuen Standort.
Albert Meier hat sein Kirschtortenrezept verkauft. (Bild: Stefan Kaiser)

Albert Meier hat sein Kirschtortenrezept verkauft. (Bild: Stefan Kaiser)

Am Bundesplatz, wo bis Ende vergangenen Jahres noch das Ascot war, wird das neue Café Strickler mit Confiserie entstehen. Darin vereint Strickler-Chef Adrian Britschgi gewissermassen sein Unternehmen mit jenem der Confiserie Meier und des früheren Ascots. Von Letzterem wird eine langjährige Mitarbeiterin übernommen.

Von der Confiserie Meier hat Britschgi das ganze Geschäft aufgekauft. Schon länger war klar, dass die Confiserie Meier an der Alpenstrasse – direkt beim Hauptausgang des Bahnhofs – ihr Geschäftslokal verlassen muss (siehe Box). Albert Meier hat sich zum Verkauf seines Unternehmens entschlossen, da er selber inzwischen 70 Jahre alt ist und seine Nachkommen kein Interesse am Geschäft haben, wie er erklärt. «Britschgi ist ein guter Mann und er hat ein gutes Geschäft», sagt Albert Meier. Er konnte fast die gesamte Belegschaft weitergeben. Und auch sein Rezept der Zuger Kirschtorte wird weiterleben.

Meier-Mitarbeiter machen Meier-Kirschtorte

Das bestätigt auch der neue Eigentümer Britschgi. «Ich werde die Meier-Kirschtorte neben meiner eigenen Kirschtorte verkaufen.» Wie Britschgi weiter erklärt, wird diese Kirschtorte in der bisherigen Meier-Produktionsstätte in Cham von den bisherigen Mitarbeitern produziert. Auch was am bisherigen Standort an der Bahnhofstrasse an Schokoladen und Zucker-Kreationen hergestellt wurde, wird nun nach Cham verlagert. Ein Glücksfall für Britschgi. So war ihm schon vor der Übernahme von Meier klar, dass er den aktuellen Standort verlassen möchte. «Ein Lokal zu finden, in dem ich ebenfalls Räume zum Produzieren gehabt hätte, wäre wohl schwierig geworden.»

Mitarbeiter sollen Identifikation stiften

Das neue Geschäft der Confiserie Strickler soll auch über ein erweitertes Angebot verfügen. «Wir planen Produkte unserer Konditorei und Bäckerei Schlüssel in Menzingen, am Bundesplatz zu verkaufen.» Zudem gibt es für den Mittag auch ein entsprechendes Angebot. «Einige Tische im Café mussten zwar der Verkaufstheke weichen, trotzdem haben wir möglichst viele Tische erhalten.» Und schliesslich sollen alle drei ehemaligen Lokale durch Mitarbeiter hinter der Theke vertreten sein. «So möchten wir, dass alle Stammkunden der Confiserie Meier, des Ascots sowie der Confiserie Strickler auch am neuen Ort auf vertraute Gesichter treffen.» Eröffnet wird das neue Café am Bundesplatz dann am Freitag, 16. Februar.
Derzeit befindet sich das Lokal noch im Umbau. Britschgi hat es auf Anfang Jahr übernommen. Davor wirtete dort Vitto Laubscher während rund fünf Jahren. Er habe sich aus familiären Gründen für die Aufgabe des Ascots entschlossen, sagt er auf Anfrage. Dass Britschgi das Lokal und eine langjährige Mitarbeiterin übernehme, habe sich aber eher zufällig ergeben. «Ich hatte nicht aktiv jemanden gesucht.» Einen weiteren Teil seiner Belegschaft habe er in sein Lokal nach Rifferswil mitgenommen..

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

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