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ZUG: Mit dem Kreuz in den Schwimmunterricht

Kopftuchdebatten beschäftigen die Behörden immer wieder. In Zug geht man mit diesen und ähnlichen Konflikten flexibel um.
Wolfgang Holz
Zoya, Dascha, Katja und Lisa Kazakov (von links) fühlen sich beim Schwimmen in ihren farbigen Tops pudelwohl. Diese bedecken sicher die Kreuze, die die russischen Mädchen immer am Körper tragen. (Bild Stefan Kaiser)

Zoya, Dascha, Katja und Lisa Kazakov (von links) fühlen sich beim Schwimmen in ihren farbigen Tops pudelwohl. Diese bedecken sicher die Kreuze, die die russischen Mädchen immer am Körper tragen. (Bild Stefan Kaiser)

Immer wieder gibt es Fälle, bei denen die ethisch-religiösen Vorstellungen von Migranten mit den Gepflogenheiten an Schulen aufeinanderprallen. Wie sich zeigt, geht es dabei nicht immer um das Problem des Kopftuchtragens. Denn vier russische Mädchen aus Zug wollten auch im Schwimmunterricht das orthodoxe Kreuz tragen. Doch das ist laut Schulordnung für alle Schüler verboten – weil es beim Schwimmen zu Unfällen kommen könnte.

«Das Kreuz tragen Gläubige des russisch-orthodoxen Glaubens gemäss Tradition immer eng am Körper», erklärt Artem Kazakov, der Vater der Mädchen. Die Tatsache, dass dies laut Schulordnung nicht erlaubt sei, hat die russische Familie und die vier Mädchen anfangs emotional bewegt. Schliesslich fand man aber eine Lösung: Die Mädchen tragen im Schwimmunterricht nun ein knalliges Top, unter dem sie das Kreuz ungehindert tragen können.

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