ZUG: Moderate Anpassungen im Richtplan

Was das neue Raumplanungsgesetz betrifft, ist der Kanton Zug dank seiner Raumordnungspolitik der Vergangenheit in einer vorteilhaften Ausgangslage, wie die Baudirektion am Donnerstag mitteilte.

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Luftaufnahme der Stadt Zug und OIberwil. (Archivbild Neue ZZ)

Luftaufnahme der Stadt Zug und OIberwil. (Archivbild Neue ZZ)

Der Bund hat am Donnerstag das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) und die angepasste Raumplanungsverordnung (RPV) in Kraft gesetzt. Damit die neue Gesetzgebung greifen kann, müssen die Kantone ihre Richtpläne anpassen.

Der Kanton Zug gehe dabei von moderaten Anpassungen aus, heisst es in der Mitteilung. Die kantonale Raumordnungspolitik sei schon seit Jahrzehnten darauf ausgerichtet, mit dem Boden sorgsam umzugehen und den Siedlungsraum kompakt zu halten.

Zudem habe der Kantonsrat mit der Richtplananpassung im vergangenen August die Grundlage gelegt, um das verdichtete Bauen zu fördern und damit die Siedlungsentwicklung noch stärker nach innen zu richten.

Diese Richtplanänderung liegt derzeit beim Bund zur Prüfung. Die Baudirektion geht davon aus, dass die Genehmigung auch Hinweise für die anstehende Richtplanrevision des Kantons Zug geben wird.

(sda)