ZUG: Montessori-Schule scheint gerettet

Im Streit um den Moosbachhof hat jetzt der Regierungsrat zu Gunsten der Schulleitung entschieden. Die Sache ist aber noch nicht vom Tisch.

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Das Montessori Kinderhaus beim Moosbachhof in Zug. Auf dem Bild zu sehen sind Markus und Simone Fehlmann (Schulleitung) vor dem Primarschulgebaeude. (Bild: Pius Amrein / Neue ZZ)

Das Montessori Kinderhaus beim Moosbachhof in Zug. Auf dem Bild zu sehen sind Markus und Simone Fehlmann (Schulleitung) vor dem Primarschulgebaeude. (Bild: Pius Amrein / Neue ZZ)

red. Markus Fehlmann und seine Frau Simone betreiben seit neun Jahren das Montessori-Kinderhaus im Bauernhaus Moosbachhof im Zuger Loreto-Quartier. Dort bieten die beiden eine Kindertagesstätte sowie einen Kindergarten an. Im Frühling des vergangenen Jahres hat die Schulleitung das angrenzende Stöckli renoviert. Die Idee dahinter war, dass die Beiden ihren Betrieb ins benachbarte Stöckli ausdehnen wollten, um dort die Primarstufe nach den Grundsätzen von Montessori einzurichten.

Dagegen wehrte sich ein Nachbar. Eine Schule sei mit einer Wohnzone nicht vereinbar. Die Schulleitung reichte eine Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat und eine Petition mit über 1900 Unterschriften beim Stadtrat ein. Dieser bewilligte dann den Schulbetrieb bis zum Ende des Schuljahres 2012/13. Jetzt hat der Regierungsrat entschieden, dass für den Schulbetrieb keine Umnutzung zum Gewerbe nötig sei. Dieser Entscheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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