ZUG: Nach den Schwingern kommen die Turner

Im Juni 2020 findet im Raum Zug/Baar das 17. Zentralschweizer Sportfest statt. Es soll für die Teilnehmer wie auch die Zuschauer ein denkwürdiger Anlass werden. Es wird dabei eine Premiere geben.

Martin Mühlebach
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Das OK des Zentralschweizer Sportfestes 2020 in Zug: Franz Peter Iten (Generalsekretär, obere Reihe, von links), Martin Pfister (OK-Präsident), Gerold Fraefel (Personalchef). Markus Iten (Finanzchef, untere Reihe, von links) und Werner Kurmann (Wettkampfchef). (Bild: PD)

Das OK des Zentralschweizer Sportfestes 2020 in Zug: Franz Peter Iten (Generalsekretär, obere Reihe, von links), Martin Pfister (OK-Präsident), Gerold Fraefel (Personalchef). Markus Iten (Finanzchef, untere Reihe, von links) und Werner Kurmann (Wettkampfchef). (Bild: PD)

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Am Montag trafen sich die Vertreter der zugerischen Sektionen der Sport Union im City-Hotel Ochsen in Zug. Der Anlass für die Zusammenkunft war die Gründung eines Trägervereins für das 17. Zentralschweizer Sportfest. Dieses findet von 5. bis 7. Juni 2020 in Zug statt. Der Gross­anlass wird alle sechs Jahre durchgeführt. Die letzte Austragung im Kanton gab es 2002 in Cham. 2006 war Zug zudem der Austragungsort des 19. Schweizerischen Sportfestes.

Tagespräsident beim Startschuss für das grosse Treffen der Turner war Sepp Born von der Sport Union Ägeri. Er leitete die Gründungsversammlung mit Huldrych Zwinglis Worten «Tut um Gottes willen etwas Mutiges» ein. Born wählte diese Worte im Bewusstsein, dass die Organisation und die Durchführung eines derartigen Grossanlasses den Veranstaltern ein gerüttelt Mass Arbeit abverlangen.

Im Rückblick auf das Zentralschweizer Sportfest 2014 in Ro­thenburg-Emmen LU betonte Heidi Buchmann von der Sport Union Zentralschweiz: «Es war ein gelungener Event, aber es gab auch kleine organisatorische Pannen, die es diesmal zu vermeiden gilt.» Sepp Born versicherte, dass der Trägerverein die nötigen Lehren daraus ziehen werde und dass wichtige Vorbereitungsaufgaben bereits erledigt seien. Die Wahl des Vorstandes des Trägervereins fiel einstimmig aus. Sepp Born wurde das Präsidium des Trägervereins übertragen, Anita Kathriner-Boog vom TV Hünenberg ist für die Finanzen zuständig, und Brigitte Sennrich von der Sport Union Ägeri führt das Sekretariat. Nach der Wahl der Revisoren Alois Rast, Armin Jans und Bruno Holenstein, denen laut Born vor allem nach dem Sportfest eine grosse verantwortungsvolle Aufgabe bevorsteht, stand die Bevorschussung der Finanzen auf dem Programm.

Jeder Zuger Verein trägt sein Scherflein dazu bei

Man einigte sich darauf, dass die Mitglieder des Trägervereins – die Sport Union Ägeri, der TSV Concordia Baar, der Männersport Hünenberg, der TV Hünenberg und die Männerriege Hochwacht Zug – einen Vorschuss von je 2000 Franken leisten. Dieser wird nach dem Sportfest im Jahre 2020 wieder zurückbezahlt. Da die bisherigen Sportfeste ausnahmslos einen Gewinn abwarfen, geht man davon aus, dass auch diesmal kein Verlust zu verzeichnen sein wird.

Das noch nicht ganz vollzählige Organisationskomitee des Zentralschweizer Sportfestes Zug 2020 wird vom Zuger Regierungsrat Martin Pfister präsidiert. Bereits geklärt ist, dass er von Werner Kurmann (Chef Wettkämpfe), Franz P. Iten (Generalsekretär), Markus Iten (Finanzen), Gerold Fraefel (Chef Personal) und Albert Gisler (Sport Union Zentralschweiz) unterstützt wird. Martin Pfister betont: «Die Aussicht auf ein weiteres tolles Sportfest im Kanton Zug – nur ein Jahr nach dem Eidgenössischen Schwingfest – und das grosse Engagement vieler Turnerinnen und Turner haben mich motiviert, das Präsidium des OK zu übernehmen.» Zum Ziel gesetzt habe er sich tolle sportliche Wettkämpfe, die auch den Organisatoren als sportlich hoch stehende, schöne, erlebnisreiche und friedliche Veranstaltung in freudiger Erinnerung bleiben werde. Ganz am Schluss der Gründungsversammlung sagte der Tagespräsident Sepp Born: «Das Zentralschweizer Sportfest 2020 in Zug wird sich in einem Punkt von den bisherigen Sportfesten abheben: Wir wollen Behinderte in unserem Event integrieren.»

Hinweis

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