ZUG: Nannys sind hoch im Kurs

Wartelisten bei Kinderkrippen und viele Expats sorgen dafür, dass Nannys auch im Kanton sehr gefragt sind.

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Viele Kinder - viele Zahnbürsten: Die Nachfrage nach Krippenpläzten ist in Zug hoch. Und es braucht mehr Kindermädchen als in anderen Gegenden. (Bild: Keystone / Gaetan Bally (Archiv))

Viele Kinder - viele Zahnbürsten: Die Nachfrage nach Krippenpläzten ist in Zug hoch. Und es braucht mehr Kindermädchen als in anderen Gegenden. (Bild: Keystone / Gaetan Bally (Archiv))

Zug ist nicht nur ein sehr internationaler Kanton, auch seine Wirtschaftsstruktur ist so urban wie die in Zürich, Genf oder Basel. Das hat auch Auswirkungen für die Kinderbetreuung im kleinsten Vollkanton. Denn in Zug ist nicht nur die Versorgung mit Kinderkrippen gemäss kantonalem Betreuungsindex deutlich höher als in ländlichen Kantonen wie etwa St. Gallen und Graubünden.

Die soziale Struktur des Kantons zeitigt auch eine hohe Zahl von Kindermädchen. Diese sind zwar zahlenmässig nicht erfasst, aber die Zahl der Betreuerinnen, die von Vermittlungsagenturen in Zug angeboten werden, sowie die Wartelisten von Kinderkrippen sprechen Bände. Doch die Stadtzuger Bildungschefin Vroni Straub warnt – und stellt die Qualität der Betreuung in Frage.