ZUG: Neue Ambulanzen für Zuger Rettungsdienst

Der Rettungsdienst hat zwei neue Ambulanzen für 600'000 Franken angeschafft. Die Fahrzeuge fallen durch eine spezielle Konstruktion auf.

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Die Rückseite der neuen Fahrzeuge des Rettungsdienstes Zug wurde mit einer Warnlackierung ausgestattet, um die Sicherheit bei der Arbeit, gerade in der Dämmerung, zu erhöhen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Rückseite der neuen Fahrzeuge des Rettungsdienstes Zug wurde mit einer Warnlackierung ausgestattet, um die Sicherheit bei der Arbeit, gerade in der Dämmerung, zu erhöhen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Rückseite der neuen Fahrzeuge des Rettungsdienstes Zug wurde mit einer Warnlackierung ausgestattet, um die Sicherheit bei der Arbeit, gerade in der Dämmerung, zu erhöhen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Rückseite der neuen Fahrzeuge des Rettungsdienstes Zug wurde mit einer Warnlackierung ausgestattet, um die Sicherheit bei der Arbeit, gerade in der Dämmerung, zu erhöhen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Rettungsdienst Zug konnte am Montag zwei neue Rettungswagen vom Typ Mercedes Sprinter entgegennehmen. Mit dem neuen System «Wechselkoffer» wurde der Patientenraum als einzelne Zelle gebaut und kann nach sechs Betriebsjahren, wenn das Fahrzeug ersetzt werden muss, mit einem Kran weggehoben, revidiert und auf ein neues Fahrgestell aufgesetzt werden.

Der Kanton Zug hat bei der Beschaffung ein Hauptaugenmerk auf Kriterien wie Sicherheit und Funktionalität gelegt. Lieferantin der Fahrzeuge ist die Firma Mahler GmbH aus Zug. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf 300'000 Franken.

Die Teams des Rettungsdienstes Zug stehen während 365 Tagen im Jahr 24 Stunden im Einsatz, um die Zuger Bevölkerung in einem Notfall möglichst schnell zu versorgen und ins Spital zu bringen. Im letzten Jahr rückte die Ambulanz 4300 Mal aus, was über elf Einsätzen pro Tag entspricht. Insgesamt kann der Rettungsdienst auf fünf Fahrzeuge zählen.

Zwei Mitarbeiterinnen des Rettungsdienstes richten das neue Fahrzeug ein. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Zwei Mitarbeiterinnen des Rettungsdienstes richten das neue Fahrzeug ein. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Nun wird der Rettungswagen aus dem Jahr 2006 sowie der bisherige Reservewagen aus dem Verkehr genommen, weil erfahrungsgemäss die Unterhaltskosten stark ansteigen. Die Erneuerung des Fahrzeugparks soll bis 2020 abgeschlossen sein.

pd/rem

So sieht der neue Ambulanzwagen aus. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

So sieht der neue Ambulanzwagen aus. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)