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ZUG: Neue Gesellschaft fürs Kunsthaus

Wie gross sind die Chancen auf ein neues Museum? Nach den jüngsten Turbulenzen werden nun die Scherben gekittet. Eine neue Organisation solls richten.
Hier auf dem Areal des alten Kantonsspitals ist das neue Zuger Kunsthaus geplant. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Hier auf dem Areal des alten Kantonsspitals ist das neue Zuger Kunsthaus geplant. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

«Wir haben einen grossen Schritt nach vorne gemacht», ist Thomas Held überzeugt. Der ehemalige Avenir-Suisse-Manager, der zusammen mit dem Zürcher Ex-Bauchef Peter Ess das nach zahlreichen persönlichen Querelen gekenterte «Kunsthaus-Schiff» wieder aufrichten soll, gibt sich zuversichtlich. Denn es sei nun erreicht, dass die Zuger Kunstgesellschaft, die als privater Verein für den Betrieb des jetzigen Kunsthauses verantwortlich ist, künftig nicht auch noch für die Projektierung und Realisierung eines neuen Museums zuständig ist. «Das Kunsthaus ist nur noch ein Mitträger in einer neuen einfachen Gesellschaft, in der mehrere Player beteiligt sind. Diese Gesellschaft soll die Entwicklung eines neuen Museums vorantreiben.» Ist ein neues Kunsthaus realisiert, soll sie wieder aufgelöst werden.

Dies entbindet aber zum anderen nicht das Kunsthaus von der Aufgabe, einen Businessplan zu entwerfen und einen neuen Präsidenten zu wählen. Der frühere ist vor wenigen Wochen zurückgetreten. Was den Businessplan angeht, soll das sich Kunsthaus laut Held konkrete Gedanken darüber machen, was ein neues Kunsthaus kosten darf und wie hoch die Betriebsbeiträge sein sollen. «Es muss eine klare Zahl auf den Tisch, damit die Stadt Zug und der Kanton darüber befinden können, ob dies budgetmässig passt.» Das Kunsthaus muss auch zusätzliche Mäzene finden, um die öffentlichen Kosten für ein neues Museum entscheidend abzufedern. Vermutlich wird ein neues Kunsthaus zwischen 20 und 40 Millionen Franken kosten, wobei wohl mindestens ein Drittel der Kosten vom Kunsthaus selbst zu tragen sind.

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