ZUG: Neue Sitzbänke bringen neue Probleme

In der Stadt stehen seit mehreren Wochen zusätzliche Sitzbänke bereit. Sie werden rege benutzt – und bringen neue Schwierigkeiten mit sich.

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Seit diesem Frühling stehen an der Zuger Promenade zusätzliche Tische. (Bild: PD)

Seit diesem Frühling stehen an der Zuger Promenade zusätzliche Tische. (Bild: PD)

Junge Zuger haben den Wunsch nach zusätzlichen Sitzgelegenheiten an der Seepromenade geäussert. Denn: Viele Jugendliche verbringen einen grossen Teil ihrer Freizeit dort und treffen ihre Freunde. Um gemütlich beisammen zu sein, zu spielen oder sich zu verpflegen, eignen sich die heutigen Sitzbänke jedoch nur bedingt, schreibt die Stadt Zug in einer Medienmitteilung.

Im Mai startete die Stadt Zug mit Sitzbänken und Picknicktischen ein Pilotprojekt für den Sommer. Die Kosten betragen rund 3000 Franken. Der Versuch soll zeigen, ob das Bedürfnis nach flexiblen Möbeln besteht und wie die Bevölkerung diese nutzt. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Möbel von Jung und Alt rege genutzt werden. Gerade am Mittag sitzt ein bunt gemischtes Publikum am Alpenquai.

Möbel demoliert – Abfall bleibt liegen

Die intensive Nutzung bringt allerdings auch Probleme mit sich. In den ersten Wochen wurden vor allem während der Nacht Möbel demoliert. Bei den Bänken bleibt Abfall liegen, obwohl die Abfallkörbe in Reichweite stehen. Diese Umstände führten zu Beschwerden. Aus diesem Grund begleitet die Stadt Zug das Projekt nun enger und wird in Zukunft defekte Möbel nicht mehr ersetzen. Das Projekt kann nur erfolgreich verlaufen, wenn die Möbel sorgfältig benutzt werden, heisst es seitens der Stadt Zug.

Das Projekt läuft noch bis Ende Oktober. Halten die Beschwerden an, behält sich die Stadt vor, das Projekt abzubrechen. Bei einer positiven Bilanz sollen die Möbel für Jugendliche längerfristig stehen bleiben.

pd/rem