ZUG: Neues Sicherheitskonzept für Kantonspersonal

Der Kanton Zug hat das Konzept für die Sicherheit von Verwaltung und Behörden neu strukturiert. Unter anderem wurde in Sachen Zuständigkeiten Klarheit geschaffen. Laut Regierungsrat Heinz Tännler (SVP) belaufen sich die Mehrkosten auf rund 200'000 Franken pro Jahr.

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Als Folge des Attentats auf Parlament und Regierung im September 2001 hatte der Zuger Regierungsrat ein Sicherheitskonzept erarbeiten lassen, das vom Kantonsparlament im Frühling 2003 genehmigt wurde. Viele Massnahmen wurden seither umgesetzt. 2008 bestätigte eine externe Qualitätskontrolle den Nutzen der Vorkehrungen, empfahl aber auch einige Verbesserungen, wie die Regierung am Mittwoch mitteilte.

So seien etwa Organisation und Strukturen nicht optimal gewesen, sagte Baudirektor Heinz Tännler. Die Fachstelle Sicherheit der Baudirektion habe nun «Strukturen und Konzeption neu aufgegleist» und die Zuständigkeiten neu geordnet, so dass diese nun «in jeder Hinsicht geklärt» seien.

Die Mehrkosten für den besseren Schutz halten sich in Grenzen: Laut Tännler geht es um rund 100'000 Franken pro Jahr für Schulung und Weiterbildung des Personals. Nochmals etwa gleichviel rechnet er für den neu beschlossenen Beizug einer betriebsärztlichen Fachperson im Hinblick auf eine Verbesserung des betrieblichen Gesundheitsschutzes.

sda/nop