ZUG: Neun Monate Baustelle an der Artherstrasse

Die Baudirektion des Kantons Zug saniert in den kommenden Monaten die Artherstrasse im Abschnitt zwischen Casino und Fridbach in Zug. Im Bereich zwischen Fridbach und Mänibach wird gleichzeitig eine elektronische Busspur installiert. Die Bauarbeiten betragen neun Monate.

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Die Artherstrasse in Zug wird für neun Monate zur Baustelle. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Artherstrasse in Zug wird für neun Monate zur Baustelle. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

In den morgendlichen Spitzenstunden bilden sich stadteinwärts auf der Artherstrasse regelmässig Rückstaus. Die Busse der Linien 3 und 5 verlieren dadurch kostbare Zeit und können die Anschlüsse am Bahnhof Zug zum Teil nicht gewährleisten. Durch die Einrichtung einer elektronischen Busspur zwischen den Haltestellen Fridbach und Mänibach soll die Fahrplanstabilität wiederhergestellt werden, wie die Baudirektion am Freitag mitteilt. Bei Staus in Richtung Stadt würden Ampeln den Verkehr so leiten, dass die Busse die Gegenfahrbahn zum Überholen nutzen können.

Sanierungsarbeiten

Zudem soll die Artherstrasse umfassend saniert werden. Der schadhafte Strassenzustand sowie der provisorische Fahrbahnbelag nach Werkleitungsarbeiten im Jahr 2010 machen eine grossflächige Instandstellung zwischen Fridbach und Casino nötig. Dies nicht zuletzt im Hinblick auf den Fuss- und Veloverkehr. Alle sanierungsbedürftigen Werkleitungen, welche 2010 noch nicht ersetzt worden sind, sollen ebenfalls neu verlegt werden. Die vorhandene Strassenbeleuchtung wird zudem vollständig erneuert und optimiert.

Einspurbetrieb

Während der Bauzeit, die von Montag 28. April bis voraussichtlich Ende Januar 2015 dauert, wird der Verkehr in allen Richtungen aufrechterhalten. Die Sanierung erfolgt in Etappen und jeweils auf einer Fahrbahnhälfte. Es wird stets an zwei Abschnitten gleichzeitig gearbeitet. Der Verkehr wird mittels Ampeln im Einspurbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt. Die Strassenbauarbeiten starten an den Einmündungen der Zugerberg- und der Mänibachstrasse und enden an der Unteren Roostmatt. Von hier weg werden die Werkleitungen für die Busanmeldung erstellt. Dies auf einer Strecke von rund 200 Metern im seeseitigen Trottoir Richtung Walchwil. Die Zufahrten zu den Liegenschaften bleiben bis auf kurze Unterbrüche gewährleistet, wie die Baudirektion mitteilt.

Temporäre Sperrungen

In einzelnen Abschnitten erfolgt der Belagseinbau nachts oder an Wochenenden. Grund: Der Verkehrsfluss soll möglichst wenig gestört werden. Für diese Arbeiten sind Sperrungen gemäss der Zuger Baudirektion unumgänglich. Die Unterbrüche werden rechtzeitig bekannt gegeben und mit den jeweils Betroffenen abgestimmt. Jeweils an den Wochenenden wird im Sommer 2015 dann der Deckenbelag eingebaut.

 

HINWEIS

Die Bauarbeiten sind witterungsabhängig. Daher kann es zu Verschiebungen kommen. Über die genauen und definitiven Bautermine informiert das kantonale Tiefbauamt frühzeitig. Entsprechende Hinweise finden sich auf der Webseite www.zug.ch/baustellen.

 

pd/nop