ZUG: Noch fehlen 100 Helfer für den Wahltag

Die Vorbereitungen für den Super Sunday laufen auf Hochtouren. Eine Änderung macht den Tag unberechenbar.

Samantha Taylor
Drucken
Teilen
Wie hier in Cham machen überall in Kanton Wahlplakate auf den Super Sunday aufmerksam. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Wie hier in Cham machen überall in Kanton Wahlplakate auf den Super Sunday aufmerksam. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

In einem Monat findet im Kanton Zug der Super Sunday statt. Die Vorbereitungen für den Wahltag am 5. Oktober laufen sowohl beim Kanton wie auch in den Gemeinden auf Hochtouren. So werden derzeit die Drucksachen für den Versand fertig gemacht, die PC-Programme getestet und schon bald werden auch das Personal und die Helfer geschult. Dabei sehen sich die Gemeinden mit einer neuen Herausforderung konfrontiert. Das neue Wahlsystem für die Exekutive, der Majorz, macht das Erfassen der Wahlzettel aufwendiger.

«Beim Proporz gab es vorgedruckte Wahlzettel. All jene, die unverändert waren, konnten wir aussortieren und in die Zählmaschine geben», erklärt Baars Gemeindeschreiber Walter Lipp. Mit dem Majorz müssen die Stimmbürger den Zettel von Hand ausfüllen. «Das heisst, dass wir die Namen alle von Hand ins System übertragen müssen.»

Aus diesem Grund haben die Gemeinden beim Personal aufgestockt. In der Stadt Zug werden gut doppelt so viele Helfer – 220 Personen – im Einsatz sein. Dabei sucht die Stadt noch dringen Freiwillige. Denn bisher fehlen noch 100 Personen für den Wahltag.