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ZUG: Noch ist nicht alles perfekt im Kulturpalast

Renovation und Umbau des Theater Casinos sind gelungen - grösstenteils. Zwei CVP-Politiker haben gewisse Mängel lokalisiert und sich an den Stadtrat gewendet. Nun liegen die Antworten vor.
Andreas Faessler
Nach der umfassenden Sanierung wurde das Theater Casino Zug im September neu eröffnet. (Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 16. September 2017))

Nach der umfassenden Sanierung wurde das Theater Casino Zug im September neu eröffnet. (Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 16. September 2017))

Andreas Faessler

andreas.faessler@zugerzeitung.ch

Seit September 2017 ist das Theater Casino nach dem grossen Umbau und der umfassenden Renovation wieder offen. Schön ist es geworden, die Resonanzen sind erfreulich, und der Kulturbetrieb findet innerhalb einer zeitgemässen Infrastruktur mit modernstem Standard statt. Dennoch wirft das neu eröffnete Haus, respektive gewisse Gegebenheiten innerhalb dessen Fragen auf. Aus diesem Grund haben Richard Rüegg und Isabelle Reinhart-Engel, beide CVP, eine Interpellation bei der Stadt Zug eingereicht. Ihre Anliegen betreffen hauptsächlich infrastrukturelle und ästhetische Aspekte.

So bemängeln sie unter anderem, dass im Foyer noch immer das veraltete Vorgängermobiliar stehe, welches einerseits optisch nicht mehr ins renovierte Haus passe und andererseits ungünstig positioniert sei. Gemäss Antwort der Stadt handelt es sich um ein Provisorium: Das Mobiliar diene dazu, ein Ausstattungskonzept zu testen, welches den Brandschutzanforderungen entspricht, so die Antwort des Stadtrates. Mittlerweile habe man die Resultate, und die neue Möblierung sei nun in der Beschaffungsphase.

Man will noch Erfahrungen sammeln

Weiter wollten die Interpellanten wissen, warum der eigens geschaffene zentrale Empfangsbereich nicht dauernd besetzt sei und wie ein allfälliges Konzept für den Kassen- und Empfangsbereich aussehe. Auch hier wolle man noch Erfahrungen sammeln, so der Stadtrat. Derzeit sei zu gewissen Zeiten eine Person am Empfang präsent, ansonsten sei das Personal im Backoffice und jederzeit auf Abruf verfügbar. Bei Tagesveranstaltungen werde der Empfang nach Bedarf zusätzlich besetzt. Am Ende der laufenden Spielsaison wolle man diese Handhabung beurteilen. Auf die Bedenken der Interpellanten, die Besucher könnten übersehen, dass zum Komplex ein Restaurant gehört, antwortet die Stadt, dass zusätzlich zu den elektronischen Anzeigenbildschirmen auch ausserhalb des Gebäudes Stelen installiert werden wollen, welche auf die Gastronomie hinweisen.

Was ästhetische Aspekte betrifft, so sind in den Augen der Interpellanten die modernen Gemälde in den seitlichen Promenierzimmern nicht passend zur historischen Raumausstattung. Hier beruft sich die Stadt auf die Empfehlung der Planungsgruppe «Kultur», welche diese künstlerische Ausstattung empfohlen habe. Der Stadtrat hält daran fest.

Als störend empfinden die Fragesteller zudem, dass das neu renovierte Geländer der Empore teils als Halterung für Beleuchtungselemente dient. Die Stadt hält in ihrer Antwort an der Empfehlung der beauftragten Firma fest, welche die neue Beleuchtung optimal umgesetzt habe – unter weitgehender Verwendung der bestehenden Lichttechnik. Ebenfalls in den Bereich Ästhetik fällt die Beanstandung der Interpellanten, dass nicht verwendete Stühle den Wänden entlang sichtbar gestapelt würden, und sie wollen wissen, ob keine geeigneten Räume vorhanden seien, um nicht benötigtes Mobiliar zu verstauen. Die Stadt nimmt hier Bezug auf die Abstimmung vom 25. November 2012, als die Stimmbürger eine Erweiterung des Foyers abgelehnt hatten. Ergo stehe nun kein Raum als zentrales Möbellager zur Verfügung.

Inneres und Äusseres in Einklang bringen

Und zu guter Letzt sind die Interpellanten unglücklich über die Aussengestaltung. Die «versprochenen» Prunus-Bäume fehlten, und am Eröffnungstag seien die Rabatten noch immer unbepflanzt gewesen. Auch hier hält die Stadt entgegen, dass es sich um ein Konzept handelt, das noch in Arbeit sei. Es beziehe sich auf die Bepflanzung rund ums Haus und berücksichtige die Idee von Plan Lumière für die Beleuchtung.

Es würden derzeit noch Erfahrungen gesammelt, um die Räume des Casinos mit einer einfachen Bepflanzung im Aussenbereich in Einklang zu bringen. die Blumenrabatten seien mittlerweile bepflanzt.

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