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ZUG: Nutzung der Sporthallen: Vereine können vorläufig aufatmen

Die Sporthallen an der Kantonsschule können wieder genutzt werden. Die personellen Engpässe werden überbrückt. Für die Zukunft ist die Regierung aber noch auf der Suche nach Lösungen.
Die Sporthallen der Kantonsschule Zug können nun doch zu schulfreien Zeiten genutzt werden. (Bild: Werner Schelbert (15. April 2016))

Die Sporthallen der Kantonsschule Zug können nun doch zu schulfreien Zeiten genutzt werden. (Bild: Werner Schelbert (15. April 2016))

Die Sporthallen der Kantonsschule Zug stehen den Vereinen wieder zur Verfügung. Das schreibt der Regierungsrat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage von Kantonsrätin Laura Dittli (CVP/Oberägeri). Dittli hat ihren Vorstoss Ende Juni ein­gereicht. Dies, nachdem sie erfahren hatte, dass mehrere Anfragen von Vereinen für die Nutzung der Sporthallen am Lüssiweg an Wochenenden abgelehnt worden waren.

Die Regierung räumt denn auch ein, dass im Juni mehrere Reservationsanfragen zur Hallennutzung ausserhalb der Schulzeiten – also an Abenden, an Wochenenden sowie während der Schulferien – von der Kantonsschule abschlägig beantwortet worden seien. Mit der Begründung, dass die personellen Ressourcen fehlten, weil mehrere Stellen im Rahmen des Entlastungsprogramms abgebaut werden. «Mittlerweile konnte aber sichergestellt werden, dass bis zum Ende des Schuljahres 2017/18 mit den bestehenden Ressourcen den Vereinen der bisherige Umfang der Nutzung der Sporthallen angeboten werden kann», führt der Regierungsrat aus.

Dass seitens der Kantonsschule Zug die fehlenden personellen Ressourcen angeführt worden seien, stehe im Zusammenhang mit dem Wachstum der Kantonsschule in Menzingen und ihrer Erweiterung zu einem Langzeitgymnasium. Aufgrund des Stellenstopps in der Verwaltung wurde und wird das benötigte zusätzliche Verwaltungspersonal in Menzingen nicht durch die Schaffung neuer Stellen zur Verfügung gestellt. Vielmehr werden, so die Regierung, die benötigten zusätzlichen Stellenprozente in der Bildungsdirektion wie auch an der Kantonsschule Zug abgebaut und nach Menzingen transferiert.

Bewirtschaftung kostet 80000 Franken

Dennoch können die Vereine nun bis Ende Juli 2018 aufatmen und die Sporthallen an der Kantonsschule Zug nutzen. Längerfristig ist die Regierung allerdings noch auf der Suche nach einer Lösung.

Unter anderem deshalb, weil seit dem Schuljahr 2015/16 nicht mehr alle Klassen des Langzeitgymnasiums in Zug eröffnet werden und die Schülerzahl daher rückläufig ist. Dies wiederum hat zur Folge, dass in Zug per Ende Juli 2018 zwei Vollzeitstellen im Verwaltungsbereich abgebaut werden. Ab diesem Zeitpunkt muss die Bildungsdirektion für den Betrieb der Hallen ausserhalb der Schulzeiten neue Bewirtschaftungsmodelle prüfen. Zu berücksichtigen sei dabei, dass mit der Eröffnung der neuen Dreifachsporthalle an der Kantonsschule Zug – voraussichtlich Anfang 2019 – das Angebot ausgebaut werde und damit die Nachfrage der Sportvereine stark wachsen dürfte. Der Regierungsrat betont und versichert in seiner Antwort allerdings: «Die Sporthallen werden der Zuger Bevölkerung auch künftig zur Verfügung stehen.»

Die Kosten für den Betrieb der Sporthallen an der Kantonsschule Zug ausserhalb der Schulzeiten belaufen sich übrigens aktuell auf rund 80'000 Franken.

Laura Dittli ist mit den Antworten zufrieden. «Ich bin froh, dass die Hallen bis Mitte 2018 den Vereinen zur Verfügung stehen.» Dies nicht zuletzt, weil der Nutzen für die Vereine auch ein Argument für den Bau der neuen Dreifachhalle gewesen sei. Die CVP-Kantonsrätin zeigt sich auch zuversichtlich, dass die Regierung eine Anschlusslösung für die Bewirtschaftung ab Mitte 2018 finden wird. Sie werde sich selbst bald mit Vereinsvertretern treffen und die Antworten besprechen. Dittli: «Bei dieser Gelegenheit wird sicher die künf­tige Bewirtschaftung ein Thema sein. Allenfalls werden wir in diesem Rahmen auch Vorschläge sammeln.»

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

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