ZUG: Ökihof: Stadt Zug prüft ernsthafte Alternativen

In der Frage um den Ökihofstandort tut sich was. Die Stadt schweigt zwar dazu. Die Parteien fordern aber, dass die Karten auf den Tisch kommen.

Samantha Taylor
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Die Zukunft des Zuger Ökihofs ist ungewiss. Sicher ist einzig: Auf dem SBB-Gelände kann er nicht bleiben. (Bild: Archiv Neue ZZ (Stefan Kaiser))

Die Zukunft des Zuger Ökihofs ist ungewiss. Sicher ist einzig: Auf dem SBB-Gelände kann er nicht bleiben. (Bild: Archiv Neue ZZ (Stefan Kaiser))

Wo der Stadtzuger Ökihof dereinst angesiedelt werden soll, ist derzeit ungewiss. Der Standort im Göbli, den die Stadt gepfrüft hat, kommt inzwischen nicht mehr in Frage. Dies nachdem der Grosse Gemeinderat Nein sagte zu einem Teil des dazu nötigen Tauschgeschäfts. Der Stadtrat hat in der Folge eine Projektgruppe «Neuplanung Ökihof» eingesetzt. Und diese scheint erfolgreich.

Wie aus der Zuger Gerüchteküche zu hören ist, prüft die Stadt derzeit Alternativstandorte zum Göbli, die teilweise ernsthaft für die Ansiedlung eines Ökihofs in Frage kommen. Das bestätigt SVP-Gemeinderat und Präsident der Geschäftsprüfungskommission Philip C. Brunner. «Es gibt ernsthafte Alternativen.» Seitens der Stadt bestätigt man einzig, dass die Gruppe daran sei, diverse Standorte zu prüfen.

Unter den Stadtzuger Parteien fordert man nun, dass die Karten auf den Tisch kommen.