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ZUG: Ohne Tunnel zu einer ruhigen Vorstadt?

Ein alt Regierungsrat schlägt vor, die Vorstadt am Wochenende für Autos zu sperren. Damit bringt er eine alte Idee auf – und heizt die Diskussion um den Stadttunnel weiter an.
Stephanie Hess
Damit die Vorstadt autofrei bleibt, soll an den Wochenenden der Verkehr auf die Zuger Bahnhofstrasse (im Bild) gelenkt werden. Das schlägt Alt-Regierungsrat Patrick Cotti vor. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ (Archiv))

Damit die Vorstadt autofrei bleibt, soll an den Wochenenden der Verkehr auf die Zuger Bahnhofstrasse (im Bild) gelenkt werden. Das schlägt Alt-Regierungsrat Patrick Cotti vor. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ (Archiv))

Die Zuger Vorstadt soll während eines Jahres jeweils von Freitag- bis Sonntagabend für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Dieses Pilotprojekt schlägt Patrick Cotti, ehemaliger Zuger Regierungsrat und Mitglied der Alternative-die Grünen, in einer Einzelinitiative vor. Gestern hat er diese zuhanden des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug eingereicht. Sein Vorschlag sieht vor, den Verkehr an den Wochenenden jeweils auf die Bahnhofstrasse zu leiten; diese würde dann im Gegenverkehrs-Regime befahren. Neben der gesperrten Vorstadt soll am Wochenende ausserdem Tempo 30 auf allen südlichen Zentrumsstrassen gelten, abgesehen von den Hauptachsen Aegeristrasse, Bahnhofstrasse und Neugasse. Busse sollen aber auch weiterhin am Wochenende bei der Vorstadt zirkulieren können.

Einfahrt in den Stadttunnel von Arth Goldau kommend. (Bild: PD)
Stadttunnel-Ausfahrt Richtung Ägeri. (Bild: PD)
Stadttunnel in Richtung Gotthardstrasse. (Bild: PD)
So könnte der Stadttunnel Zug dereinst funktionieren. (Bild: Grafik: Janina Noser)
Verkehrsberuhigte Neugasse mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Fussgängerzone Metalli - Neustadt mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Verkehrsberuhigte Alpenstrasse mit Stadtpark im Dreispitz (Bild: PD)
Fussgängerzone Postplatz mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Gubel Ost (Bild: PD)
Bundesplatz in der Zukunft (Bild: PD)
Bundesplatz heute (Bild: Neue ZZ)
Vorstadt geplant. (Bild: PD)
Vorstadt heute (Bild: Neue ZZ)
Gubel West geplant (Bild: PD)
Gubelloch heute (Bild: Neue ZZ)
Baarerstrasse geplant (Bild: PD)
Baarerstrasse heute (Bild: Neue ZZ)
Stadttunnel Zug: Das ist geplant. (Bild: PD)
Altstadt mit Kolinplatz. (Bild: PD)
Gubelstrasse (Bild: PD)
Bundesplatz mit Alpenstrasse (Bild: PD)
Bundesplatz mit Viadukt der SBB. (Bild: PD)
Baarerstrasse beim Neustadtcenter. (Bild: PD)
Baarerstrasse bei der Metalli. (Bild: PD)
Neugasse (Bild: PD)
Postplatz. (Bild: PD)
Vorstadt. (Bild: PD)
So könnte der Anschluss Gotthardstrasse dereinst aussehen. (Bild: PD)
So könnte der Anschluss Gotthardstrasse dereinst aussehen. (Bild: PD)
29 Bilder

Visualisierungen des Stadttunnel Zug

Eine Vorstadt ohne Verkehr – das will auch der fast eine Milliarde Franken teure Stadttunnel, über dessen Zukunft das Kantonsparlament Anfang des nächsten Jahres entscheiden wird. Für Patrick Cotti, Mitglied im Komitee «Stadttunnel – nein danke», ist klar: «Die Dimensionen und die Kosten des Stadttunnels sind überrissen.»

Eine alte Idee wieder aufgebracht

Die Idee von Patrick Cotti ist keineswegs neu. Schon mehrmals hat sich die Stadt mit einer kurzzeitigen Sperrung der Vorstadt befasst. Stadtpräsident Dolfi Müller sagt: «Eine solche Sperrung ist weitaus komplizierter, als es aussieht.»

Über die Einzelinitiative von Patrick Cotti wird der Grosse Gemeinderat im Januar entscheiden.

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