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ZUG: Oldtimer wecken Erinnerungen

Blitzendes Chrom, röhrende Motoren, gut gelaunte Besucher: Das traditionelle Oldtimertreffen bei den Stierenstallungen war ein gut besuchter Anlass.
In die Jahre gekommen, aber gut erhalten ist dieses italienische Polizeifahrzeug der Marke Alfa-Romeo. (Bild: Maria Schmid)

In die Jahre gekommen, aber gut erhalten ist dieses italienische Polizeifahrzeug der Marke Alfa-Romeo. (Bild: Maria Schmid)

Vanessa Varisco

Vom VW Bully bis zum Dodge Challenger sind alle Modelle am Sonntagmorgen in den Stierenstallungen anzutreffen, und dies aus einem bestimmten Grund: das inzwischen traditionelle Oldtimertreffen in Zug. Annähernd 600 Fahrzeuge in allen Formen und Farben sind zusammengekommen und glitzern unter strahlend blauem Himmel ebenso wie die Augen der Besucher. Gemütlich schlendern diese zwischen den Reihen hindurch und erzählen sich dabei Geschichten. «Dieses Oldtimertreffen lebt von Erinnerungen. Jeder weiss eine Anekdote zu erzählen, wenn er einen Wagen näher betrachtet», findet Sarah Tresch aus Ermatingen und deutet lächelnd auf den VW Scirocco, welcher sie an ihre Jugend erinnert. Und tatsächlich – beinahe jedes Gespräch handelt von persönlichen Erlebnissen mit diesen Fahrzeugen.

Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
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Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
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Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)Oldtimertreff 2015 (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)
15 Bilder

Oldtimertreff in Zug

Internationales Teilnehmerfeld

Nicht immer war dieser Event so bekannt wie heute. «Anfangs waren es bloss neun bis elf Oldtimerfans, die sich mit ihren Wagen getroffen haben», berichtet Erich Kälin, der seit dem ersten Treffen dabei ist, und fügt an: «Anschliessend wurden es immer mehr Zuger, die sich anschlossen. Inzwischen kommen die Fans sogar aus Deutschland.» Wegen dieses Wachstums musste auch die Örtlichkeit gewechselt werden. «Es ist die Faszination Oldtimer, das Benzin in der Luft. Und die Mundpropaganda hat all das schliesslich wachsen lassen. Aber auch die Medien und das Internet haben ihren Teil beigetragen», meint der Baarer. Dieses Wachstum fordert allerdings auch viel von den Veranstaltern, die eine Glanzleistung mit dem reibungslosen Ablauf dieser Zusammenkunft vollbringen.

Durch das Internet sind auch Marian und Robert Mathis aus Wolfhausen auf diesen Anlass gestossen. «Wir sind öfter unterwegs mit unserem Oldtimer. Dieses Treffen hat eine völlig eigene Atmosphäre gewonnen mit seiner Grösse und Vielfalt. Kein Auto sieht wie das andere aus», erzählen sie. Ein Punkt, der sicher auch viele jüngere Besucher anlockt, denn die Auswahl ist riesig. Einige Fahrer schwören darauf, ihr Fahrzeug möglichst originalgetreu zu belassen, und sehen den abblätternden Lack keineswegs als Makel. Andere sind experimentierfreudiger, wagen sich an andere Farben und basteln mit Freude an ihrem Oldtimer. Was alle Besucher eint, ist wohl die Leidenschaft zum Mechanischen. Eine erwünschte Abwechslung, da die heutigen Fahrzeuge weitgehend elektronisch funktionieren.

Damit genug nostalgische Stimmung aufkommt, spielt eine Liveband Hits aus dem vergangenen Jahrhundert, und wenn der Elvis-Hit «It’s now or never» gespielt wird, wippen Alt und Jung mit den Füssen oder summen begeistert mit. Sicherlich recken aber alle die Hälse, wenn der erste Oldie abfährt, das gurgelnde Brummen eines Achtzylindermotors lässt niemanden kalt. Mit Gänsehaut und der freudigen Erwartung auf das nächste Treffen im September winken die Besucher den Fahrern zu.

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