ZUG: Ombudsfrau erledigt 143 Fälle im Jahr 2013

Bei der Zuger Ombudsfrau Katharina Landolf sind im vergangenen Jahr 144 neue Fälle und 175 Anfragen eingegangen. 143 Fälle konnten erledigt werden, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Die Arbeitslast der Ombudsstelle ist damit in etwa gleich geblieben.

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Die Zuger Ombudsfrau Katharina Landolf hatte im 2013 alle Hände voll zu tun. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Zuger Ombudsfrau Katharina Landolf hatte im 2013 alle Hände voll zu tun. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die meisten Reklamationen und Anliegen fielen in den Zuständigkeitsbereich der Volkswirtschafts- und der Sicherheitsdirektion. Die Ombudsfrau begründet dies damit, das bei diesen Direktionen die Arbeitslosenkasse, die Invalidenversicherung, die Polizei und das Strassenverkehrsamt geführt werden.

Auf Gemeindeebene beschäftigten die Ombudsfrau am häufigsten Fälle aus den Bereichen Sozialhilfe und Schule. In gut der Hälfte (50,6 Prozent) wurde die Ombudsstelle von Männern kontaktiert, in 36,8 Prozent von Frauen. Die restlichen Fälle verteilten sich auf Paare und Familien, juristische Personen, Verwaltung und Träger öffentlicher Aufgaben.

Die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen machte den Grossteil der Ratsuchenden aus. Von 13,4 auf 18 Prozent gestiegen ist der Anteil von Personen ausländischer Herkunft. Er liegt aber weiterhin unter dem durchschnittlichen Ausländeranteil im Kanton Zug von rund 25 Prozent.

Die Ombudsstelle des Kantons Zug wurde 2010 als niederschwelliges Angebot eingerichtet. Sie ging aus der Stelle eines Vermittlers für Konfliksituationen hervor, die nach dem Attentat im Zuger Parlamentsgebäude im Jahr 2001 geschaffen worden war. (sda)