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ZUG: Park Tower: Stadt braucht mehr Zeit

Noch immer ist nicht klar, wie es mit dem Gesellschaftsraum der Stadt in der obersten Etage des Park Tower weitergeht. Bekannt ist hingegen, wie der Stadtrat weiter verfahren will.
Charly Keiser
Im obersten Stock des Park Tower besitzt die Stadt ein Recht, das sie gerne verkaufen würde. (Bild: Maria Schmid (29. Juli 2016))

Im obersten Stock des Park Tower besitzt die Stadt ein Recht, das sie gerne verkaufen würde. (Bild: Maria Schmid (29. Juli 2016))

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Im September 2014 waren die ersten Einheiten des Park Tower bezugsbereit. Der Verkauf der luxuriösen Wohnungen im höchsten Gebäude des Kantons Zug zogen sich lange hin. Wie nämlich einem Zwischenbericht des Zuger Stadtrats zu entnehmen ist, konnte die oberste Wohnung im 81 Meter hohen Turm, erst kürzlich verkauft werden.

Noch eine Etage höher befindet sich ein Gesellschaftsraum, der Gegenstand einer Kontroverse sowie des besagten Zwischenberichts ist. Blenden wir kurz zurück: Entgegen dem Plan des Stadtrats verlangte der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) einen städtischen Gemeinschaftraum auf der obersten Etage. So kam die Stadt zu einem unentgeltliches Benützungsrecht für den 101,5 Quadratmeter grossen Raum im südwestlichen Bereich des obersten Stocks.

Nutzungsrecht soll zurück gegeben werden

Im August 2016 reichten Eliane Birchmeier (FDP), Gregor Bruhin (SVP), Karen Umbach (FDP) und Hugo Halter (CVP) eine Motion ein, die die Rückgabe des Nutzungsrechts und entsprechende Verhandlungen des Stadtrats verlangt. Es zeichne sich ein zweistufiges Verfahren ab, schreibt der Stadtrat im genannten Zwischenbericht, in dem es primär um eine Fristverlängerung von einem Jahr geht. «In einem ersten Schritt müssten sich die Käufer über ­den Kauf und die Kaufsumme ­­ des Nutzungsrechts einigen», schreibt der Stadtrat. In einem zweiten Schritt müssten sie sich darüber einigen, ob der Raum als Gesellschaftsraum im Eigentum aller Stockwerkeigentümer verbleibe oder ob er veräussert werden solle. Schliesslich sei auch die Frage des Kostenteilers zu regeln, das heisst die Frage, welche Stockwerkeinheit welchen Anteil der Kaufsumme zu übernehmen hätte. Der Käufer der obersten Wohnung habe sein Interesse bekundet, den Gesellschaftsraum ebenfalls zu erwerben, schreibt der Stadtrat weiter. Er wolle dem Konsortium in nächster Zeit einen möglichen Kaufpreis nennen.

Langwieriger Prozess

Es handle sich um einen schwierigen und langwierigen Prozess, schreibt die Stadtregierung und folgert: «Aus den genannten Gründen beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat, die Frist um ein Jahr zu verlängern.» Weiter heisst es, dass der Stadtrat im nächsten Schritt der Erheblichkeitserklärung die Konsequenzen eines Verkaufs oder Nichtverkaufs umfassend aufzeigen werde. Wahrscheinlich also, dass der Gesellschaftsraum noch lange leer und unbenutzt ist.

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