Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Parkieren wird bald teurer

Per 1. Januar gelten in der Stadt in gewissen Bereichen neue Gebühren. Neben Marktstandbetreibern und Taxifahrern sind auch Autofahrer betroffen.
Parkieren soll in der Stadt Zug einfacher werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Parkieren soll in der Stadt Zug einfacher werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Wer in der Stadt Zug in einem Parkhaus oder auf öffentlichem Grund sein Auto parkiert, wird bald tiefer in die Tasche greifen müssen. Per 1. Januar gelten in einigen Bereichen neue Gebühren. Das Parkieren auf einem Kurzzeitparkplatz auf öffentlichem Grund im Zentrum wird doppelt so teuer und kostet ab 1. Januar 2018 pro Stunde 2 statt wie bisher 1 Franken. Diese Tarife gelten zudem während sieben Tagen und nicht wie bisher während fünf oder sechs Tagen pro Woche.

Mit einem Aufschlag von 50 Prozent müssen Autofahrer in diversen Stadtzuger Parkhäusern rechnen. So kostet das Parkieren an Werktagen in den städtischen Parkhäusern in der ersten Stunde 1.50 Franken, bisher war es 1 Franken. Wer sein Auto bis zu zwei Stunden abstellt, bezahlt neu 3 Franken (bisher 2 Franken), bei einer Parkzeit von sieben Stunden kostet das Ticket bald 12 Franken (bisher 9 Franken) und wer das Auto einen Tag – also 24 Stunden – abstellt, muss 29 Franken berappen (bisher 22 Franken). Auch das Parkieren in Wohngebieten mit sogenannter Anwohnerbevorzugung wird teuerer. Wer sein Fahrzeug tagsüber dort abstellen will, muss 30 Franken (bisher 25 Franken) bezahlen. Die Nachtparkiergebühr beläuft sich neu auf 30 statt wie bisher 25 Franken.

In der Kompetenz des Stadtrates

Neben den Parkgebühren gibt es auch Anpassungen für die Nutzung des öffentlichen Raums. Betroffen davon sind unter anderem Gastronomiebetriebe, Standbetreiber an Märkten und Taxiunternehmen, die städtische Standplätze nutzen. So kostet die Aussenbestuhlung von Restaurants neu pro Monat 10 statt wie bisher 8 Franken. Die Grundgebühren für Marktstände belaufen sich auf 18 statt 15 Franken. Die Gebühr für Taxistandplätze liegt für Benzin- und Dieselfahrzeuge bei 780 Franken. Bisher kostete der Platz für alle Antriebsarten 100 Franken. Dafür entfällt die Grundgebühr von 120 Franken für eine Betriebsbewilligung.

Die Gebührenanpassungen hat der Stadtrat in eigener Kompetenz vorgenommen. Sie stammen aus dem Paket Sparen und Verzichten II, bei dem der Stadtrat auch die Einnahmeseite angeschaut habe. Die genannten Anpassungen wurden dem Grossen Gemeinderat (GGR) zur Kenntnisnahme vorgelegt. Dieser war nicht mit allen Punkten einverstanden, konnte jedoch nichts dagegen unternehmen. (st)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.