ZUG: Parteien begrüssen die stillen Wahlen

Seit Montag steht fest: In Hünenberg und Unterägeri wird es im Oktober keine Gemeinderatswahlen geben. Die heutigen Mitglieder der Exekutive sind faktisch in stiller Wahl schon wiedergewählt.

Red.
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Der alte Gemeinderat ist auch der neue. In Hünenberg (Bild oben, von links)): Beat Gertsch, Käty Hofer, Ueli Wirth, Regula Hürlimann, Renate Huwyler und Gemeindeschreiber Guido Wetli. In Unterägeri (Bild unten, Zoom, von links): Josef Ribary, Josef-Iten-Nussbaumer, Gemeindeschreiberin Sylvia Derrer Pape, Roland Müller, Beat Iten und Walter Bruhin. (Archivbilder Stefan Kaiser / PD)

Der alte Gemeinderat ist auch der neue. In Hünenberg (Bild oben, von links)): Beat Gertsch, Käty Hofer, Ueli Wirth, Regula Hürlimann, Renate Huwyler und Gemeindeschreiber Guido Wetli. In Unterägeri (Bild unten, Zoom, von links): Josef Ribary, Josef-Iten-Nussbaumer, Gemeindeschreiberin Sylvia Derrer Pape, Roland Müller, Beat Iten und Walter Bruhin. (Archivbilder Stefan Kaiser / PD)

Sie treten alle wieder an und erhalten keine Konkurrenz. Unter den Parteien der beiden Dörfer wird dies durchwegs begrüsst. So wertet man in Hünenberg die stillen Wahlen als Zeichen dafür, dass die Bevölkerung mit der Arbeit des heutigen Gemeinderates zufrieden sei. «Ausserdem kann der Gemeinderat nun ganz in Ruhe weiterarbeiten», sagt Thomas Villiger, Präsident der SVP Hünenberg.

Wahlen nicht das einzige Mittel

Die Tatsache, dass niemand gegen die bisherigen Amtsinhaber antreten will, wird auch bei den Unterägerer Parteien positiv aufgenommen. Ein Wahlkampf ohne Wahlchancen sei nicht jedermanns Sache, sagt Finanzchef Josef Iten-Nussbaumer. Die Wahlen sind ausserdem nicht der einzige Gradmesser für die Politik des Gemeinderates. Auch Gemeindeversammlungen seien ein politisches Mittel, um der Zufriedenheit Ausdruck zu verleihen.