Zug plant Lehrerausbildung nach PHZ-Konkordat

Der Kanton Zug plant die Lehrerausbildung nach dem Ende des PHZ Konkordats. Dem Regierungsrat schwebt eine PH Zug vor, die keine Mehrkosten verursacht und deren Studentenzahl nicht höher als 300 sein soll.

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Studenten an der PHZ in den Räumen der Schulen St. Michael in Zug. (Bild: Archiv/Neue ZZ)

Studenten an der PHZ in den Räumen der Schulen St. Michael in Zug. (Bild: Archiv/Neue ZZ)

Der Regierungsrat des Kantons Zug legt dem Parlament die Vorlage mit dem Gesetzt über die Pädagogische Hochschule Zug vor. Dieses soll nach dem Ende des Konkordats mit der Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) Ende Juli 2013 in Kraft treten. Die Überführung in eine öffentlich-rechtliche Anstalt soll nahtlos vollzogen und der Betrieb der neuen PH Zug per 1. August 2013 am jetzigen Standort St. Michael aufgenommen werden.

Acht statt sieben Fächer

Wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt, ermögliche eine eigene Pädagogische Hochschule eine optimale Ausrichtung der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen auf die Ansprüche und Bedürfnisse im Kanton, gewährleiste kompetente Beratung an den Schulen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Schulqualität.

Kernaufgabe der neuen PH Zug bleibe die praxisnahe dreijährige Ausbildung von Lehrpersonen des Kindergartens und der Primarstufe. Wer letztere anstrebt, werde neu in mindestens acht statt wie bisher in sieben Fächern ausgebildet.

Keine Mehrkosten

Die PH Zug stehe primär Studierenden mit Wohnsitz im Kanton Zug, wie bis anhin aber auch Studierenden aus anderen (Zentralschweizer) Kantonen offen. Die maximale Zahl der Immatrikulierten soll den aktuellen Bestand von 300 jedoch nicht überschreiten.

Unter Berücksichtigung von Prognosezahlen hätten die Berechnungen ergeben, dass dem Kanton Zug durch die Schaffung der PH Zug gegenüber den Aufwendungen für die PHZ Zug innerhalb des PHZ-Konkordats keine Mehrkosten entstehen werden. Gemäss Budget 2012 beträgt der Gesamtaufwand des Kantons Zug für die Ausbildung von Zuger Studierenden an den Pädagogischen Hochschulen in Zug, Luzern und Schwyz 14.2 Millionen Franken.

Der Bericht und Antrag der Regierung geht in diesen Tage in die Vernehmlassung. Am Ende wird das Parlament darüber befinden.

pd/bep