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ZUG: Plastik-Recycling: Was ab 2016 in Zug ändert

An den Ökihöfen im Kanton Zug wird am 1. Januar ein neues Zeitalter eingeläutet. Die Zugerinnen und Zuger müssen sich umgewöhnen.
Was geeignet ist und was nicht geeignet ist. (Bild PD)

Was geeignet ist und was nicht geeignet ist. (Bild PD)

Ab dem 1. Januar nimmt der Ökihof der Stadt Zug keine gemischten Kunststoffabfälle mehr entgegen. Neu können nur noch leere, undurchsichtige Kunststoffflaschen am Ökihof entsorgt werden. Dies teilt der Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) mit.

Diese neue Regelung gilt ab 2016 für alle Ökihöfe im Kanton Zug. Konkret werden nur noch PET-Flaschen und Behälter aus PE angenommen. Aus PE sind fast alle farbigen Flaschen mit Deckeln, wie zum Beispiel jene für Waschmittel.

Damit endet eine 15-jährige Annahmepraxis, die bisher kostenlos war. Der grösste Teil des Plastiks, den die Bevölkerung abgab, konnte nicht wiederverwendet werden. Diese Plastikflaschen werden die Zuger ab 2016 wieder dem Güsel zuführen müssen (siehe Download-Link am Ende).

GLP-Gemeinderätin Michèle Kottelat hatte gegen die Änderung eine Interpellation eingereicht. Die Politikerin will vom Stadtrat wissen, weshalb die langjährige Praxis geändert wird (wir berichteten).

Neue Farbe - neuer Preis

Ab Januar wird im Kanton Zug zudem auch ein neuer gebührenpflichtiger Abfallsack eingeführt. Die Gebühren für die Säcke werden um 12 bis 14 Prozent gesenkt. Konkret wird ein 35-Liter-Sack nicht mehr 2.90 Franken kosten, sondern nur noch 2.50 Franken. Grund dafür sind unter anderem kürzere Transportwege: Der Zuger Güsel muss nicht mehr nach Winterthur, sondern nach Perlen in die neue Kehrrichtverbrennungsanlage Renergia gebracht werden.

rem

HINWEIS: Plastik-Recycling: Was geeignet ist und was nicht geeignet ist »

Pet-Flaschen können auch weiterhin an allen Zuger Ökihöfen abgegeben werden. (Archivbild Stefan Kaiser)

Pet-Flaschen können auch weiterhin an allen Zuger Ökihöfen abgegeben werden. (Archivbild Stefan Kaiser)

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