ZUG: Politiker sind mit dem Handel unzufrieden

Der Finanzchef muss Kritik von einer Kommission und von Gemeinderäten einstecken – wegen eines Tauschgeschäfts.

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Der Zuger Finanzchef Karl Kobelt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Zuger Finanzchef Karl Kobelt. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

red. Das Landtauschgeschäft über rund 40 000 Quadratmeter, das die Stadt Zug im Göbli mit der Korporation und der Wasserwerke Zug AG (WWZ) abschliessen will, steht weiterhin in der Kritik. Dies, nachdem Finanzchef Karl Kobelt vom Stadtparlament erneut an den Verhandlungstisch mit der WWZ geschickt wurde. Er sollte erreichen, dass die Stadt eine Liegenschaft mit insgesamt 18 preisgünstigen Wohnungen nicht gegen eine Landfläche der WWZ im Göbli tauschen muss. Ein solches Objekt dürfe nicht aus der Hand gegeben werden, hiess es aus den Fraktionen.

Zwar hat der Finanzchef neu verhandelt, das gewünschte Ziel allerdings nicht erreicht. «Das Geschäft konnte aber verbessert werden», betont er. Sowohl die Bau- und Planungskommission wie auch zahlreiche Gemeinderäte sehen das anders. Man sei von den Verhandlungen enttäuscht, heisst es seitens der CVP. Und die SVP betont gar, dass sie dem Geschäft so nicht zustimmen werde.