Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Politiker tritt nach Parteiausschluss der SP bei

Rupan Sivanagesan tritt der Zuger SP bei. Die Alternativ-Grünen der Stadt Zug hatten ihn im Mai aus der Partei ausgeschlossen.
Rupan Sivaganesan, hier bei einer Podiums-Diskussion 2010 um den Kredit zum Neubau des Jugendlokals Galvanik. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Rupan Sivaganesan, hier bei einer Podiums-Diskussion 2010 um den Kredit zum Neubau des Jugendlokals Galvanik. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Rupan Sivanagesan wurde bereits in die SP-Fraktion des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug sowie des Kantonsrat aufgenommen. An den nächsten Ratssitzungen werde er in den Reihen der SP Platz nehmen, teilt die Partei mit.

Die Alternativ-Grünen hatten Sivanagesan aus der Partei ausgeschlossen. Die Parteimitlieder taxierten das Handeln von Sivaganesan im Rahmen verschiedener Vorkommnisse sowie dessen Umgang mit Kritik als parteischädigend. Gleichzeitig zur Parteiversammlung demonstrierten rund 30 Personen gegen den Ausschluss vor dem Sitzungslokal.

So sei Sivaganesan an der 1. Mai-Feier beim Ausschluss einer ausländischen Gruppierung und bei einem Rayonverbot für einen Redner involviert gewesen. Weiter habe sich Sivaganesan im Vorfeld der Wahlen 2010 nicht an Abmachungen des Wahlausschusses gehalten und sich unsolidarisch gegenüber Mitkandidierenden gezeigt, begründeten die Alternativ-Grünen den Ausschluss ihres Parteimitglieds.

Rupan Sivaganesan erwidert darauf, er habe das Rayonverbot gegenüber den Rednern nicht erwirkt. Bis zum Tag des 1. Mai selber habe er gar nicht gewusst, dass überhaupt jemand vom tamilischen Jugendverein eine 1. Mai-Rede halten wolle. Der Vorwurf ziele deshalb völlig an der Sache vorbei.

«Die Gründe für den Ausschluss sind gesucht und konstruiert», sagt Rupan Sivaganesan heute auf Anfrage. Bis 2010 habe es für die persönliche Gestaltung von Wahlkampagnen keine Einschränkungen gegeben. Prominente hätten ihn gar gebeten, einen möglichst engagierten Wahlkampfzu führen.

Auch für den Rauswurf aus der Kantonsratsfraktion war das "gestörte Vertrauensverhältins" verantwortlich. Leider sei es nicht möglich gewesen, das persönliche Vertrauen wieder herzustellen, sagte Fraktionspräsident Stefan Gisler damals. Sivaganesan stellt klar, dass es nach den Wahlen 2010 keine Grundsatzgespräche zwischen ihm und der Fraktion gegeben habe. Umso überraschender kamen für ihn die Machtspiele im Februar dieses Jahres.

Sivaganesan, der für eine NGO arbeitet, sitzt seit 2007 im Kantonsrat und im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug.

rem/sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.