ZUG: Polizei verhaftet zwei Afrikaner

Die Zuger Polizei hat am Montag kurz nach 16.15 Uhr beim Restaurant Podium 41 eine Routinekontrolle durchgeführt. Dabei haben die uniformierten Polizeikräfte mehrere Gäste durchsucht. Zwei verdächtige Personen wurden in Haft genommen.

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eme. Die Zuger Polizei bestätigte entsprechende Recherchen unserer Zeitung. Bei den Verhafteten handelt es sich um zwei abgewiesene Asylbewerber; einen 27-jährigen Libyer und einen 41-jährigen Algerier. Sie wurden der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt und in einem Schnellverfahren wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz mit je 40 Tagen Freiheitsstrafe unbedingt bestraft. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Ein «flexibler» Markt

Laut Marcel Schlatter von der Medienstelle der Zuger Strafverfolgungsbehörden habe man seit 2012 die Bekämpfung von Betäubungsmitteldelikten verstärkt. «Wir richten unseren Fokus primär auf den Handel von Drogen. Dieser wird konsequent verfolgt», sagt Schlatter. Insgesamt gelinge es der Zuger Polizei, offene Drogenszenen zu verhindern. «Mit Betäubungsmitteln wird vor allem an polizeilich bekannten Hotspots gehandelt.» Die Standorte würden regelmässig durch die Polizei kontrolliert. Oft seien abgewiesene Asylbewerber in den Handel involviert. Der Markt ist laut Schlatter flexibel, überregional und verändert sich stetig.