ZUG: Polizei verstärkt Kontrollen gegen «Blindfahrer»

Oft missachten Velofahrer die Stopptafeln oder einfachste Vortrittsregeln. Jetzt startet die Polizei eine Kampagne und verstärkt die Kontrollen.

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«Vorsicht beim Vortritt - du weisst nie, was kommt». Bild aus der Sensibilisierungskampagne. (Bild: PD)

«Vorsicht beim Vortritt - du weisst nie, was kommt». Bild aus der Sensibilisierungskampagne. (Bild: PD)

Eine neue Kampagne von Pro Velo, VCS, bfu, Suva, TCS und der Polizeikorps will Autofahrer und insbesondere Velofahrer zum Thema Vortrittsmissachtung sensibilisieren und so die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Polizei ruft unter anderem in Erinnerung, bei Stoppsignalen immer ganz anzuhalten. Zu diesem Zweck finden im Kanton Zug zwischen dem 9. und 22. Juni spezifische Kontrollen statt, wie die Zuger Polizei in einem Communiqué schreibt.

Die Missachtung des Vortrittsrechts ist laut Mitteilung die häufigste Ursache bei Unfällen zwischen Auto und Velo. Und zwar unabhängig davon, wer die Schuld trägt. Aufgrund ihrer schmalen Silhouette laufen Velofahrer Gefahr, dass sie in Vortrittssituationen von Autofahrern zu spät wahrgenommen oder gänzlich übersehen werden.

Vorsicht beim Vortritt: Das sind die Regeln

Respektieren Sie die Verkehrsregeln

  • Halten Sie bei Rotlicht und bei Stoppsignalen immer an.
  • Verlangsamen Sie Ihr Tempo bei Rechtsvortritt, vor dem Kreisverkehr und anderen Kein-Vortritt-Signalen, sodass Sie rechtzeitig anhalten können.
  • Gewähren Sie beim Linksabbiegen dem Gegenverkehr den Vortritt

Machen Sie einen Kontrollblick

  • Machen Sie Kontrollblicke nach links, vorne und rechts, wenn Sie keinen Vortritt haben.
  • Seien Sie sich bewusst, dass Sie im toten Winkel nicht gesehen werden und selbst andere nicht sehen können.

Machen Sie sich bemerkbar

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Velo korrekt beleuchtet ist; tragen Sie reflektierende Kleider.
  • Geben Sie vor jedem Abbiegen und Spurwechsel ein klares Zeichen.

Hinweis: Weitere Infos: http://vorsicht-vortritt.ch/de

rem