ZUG: Pro Senectute erneut in den schwarzen Zahlen

Die Pro Senectute Kanton Zug hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 157'861 Franken erzielt. Die Altersstiftung konnte damit zum zweiten Mal in Folge mit einem positiven Ergebnis abschliessen und den Trend nach einigen turbulenten Jahren fortsetzen.

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Gabriele Plüss ist Geschäftsleiterin der Pro Senectute Zug. (Bild: PD)

Gabriele Plüss ist Geschäftsleiterin der Pro Senectute Zug. (Bild: PD)

Trotz Leistungskürzungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen sei der budgetierte Gewinn leicht übertroffen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Erreicht worden sei dies dank Wachstumssteigerungen bei den Dienstleistungen sowie neuer Leistungsverträge mit den Gemeinden.

Als grösste Herausforderung im vergangenen Jahr bezeichnet Pro Senectute die Sozialen Dienste. Im Januar 2013 übernahm die Organisation von der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Beistandschaften für Menschen im AHV-Alter.

Neben diesen Beistandschaften leisten die Sozialen Dienste auch unentgeltliche Beratungen für Personen im AHV-Alter in den Bereichen Finanzen, Lebensgestaltung und Wohnen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4255 Beratungsstunden geleistet und dabei individuelle finanzielle Zuschüsse von über 100'000 Franken gesprochen.

Am stärksten gewachsen ist 2013 der Bereich Hilfen zu Hause, der grösstenteils aus den Alltagsassistenzdiensten besteht. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Einsatzstunden um 50 Prozent auf 22'000 Stunden gesteigert. Zudem konnte nach Zug und Baar mit Oberägeri eine weitere Gemeinde für einen Leistungsvereinbarung gewonnen werden.

Dagegen sei mit Cham keine Vereinbarung zustande gekommen, heisst es in der Mitteilung. Deshalb könnten aus dieser Gemeinde bei der Alltagsassistenz keine neuen Klienten aufgenommen werden. In Gemeinden ohne Leistungsvereinbarung stehe Pro Senectute nämlich vor echten Finanzierungsproblemen. (sda)

Hinweis: Die detaillierte Jahresrechnung »