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ZUG: Randalierer wüten in Zug vor Playoff-Viertelfinal

Vermummte wüten mitten in Zug. Der Polizei gelingt es, 14 von ihnen zu stellen.
Mehrere Scheiben an Tür und Fensterfront des Mr.-Pickwick-Pubs in Zug sind eingeschlagen worden. (Bild: Andreas Fässler)

Mehrere Scheiben an Tür und Fensterfront des Mr.-Pickwick-Pubs in Zug sind eingeschlagen worden. (Bild: Andreas Fässler)

Am vergangenen Samstagabend traten in der Bossard- Arena der EV Zug und die ZSC Lions gegeneinander zum Playoff-Viertelfinalspiel an. Vor Spielbeginn, zirka um 18 Uhr, richtete eine Gruppe von Vermummten massive Beschädigungen an der Aussenfassade des Mr.-Pickwick-Pub an der Alpenstrasse an, in dem sich zu dem Zeitpunkt gemäss Zuger Polizei mehrere EVZ-Anhänger aufhielten.

Zahlreiche Glasscheiben sowohl an der Seite zur Alpenstrasse als auch an derjenigen zur Gotthardstrasse hin sowie an der Eingangstür sind dabei eingeschlagen worden. Zudem haben die Vandalen eine Rauchpetarde ins Innere des Pubs geworfen. Bei den Angriffen ist gemäss Zuger Polizei niemand verletzt worden.

Junge Männer aus Zürcher Fanszene

Nach der Attacke auf die Zuger Gaststätte beim Bahnhof flohen die Vermummten mit mehreren Fahrzeugen in unterschiedliche Richtungen. Einsatzkräften der Zuger Polizei gelang es schliesslich kurze Zeit später, drei der geflüchteten Personenwagen anzuhalten und insgesamt 14 Insassen vorübergehend festzunehmen.

Wie die Zuger Polizei weiter mitteilt, soll es sich bei den verhafteten Personen um junge Männer im Alter von 17 bis 25 Jahren gehandelt haben, die nach ersten Erkenntnissen einer Zürcher Fanszene angehören. Die Männer werden verzeigt und müssen sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten. Überdies wird gegen sie ein Rayon- sowie ein Stadionverbot geprüft.

Da sich der Vandalismus an der Alpenstrasse über zwei Stunden vor Matchbeginn ereignete, konnte die Zuger Polizei nicht ausschliessen, dass es im Verlauf des Abends noch weitere Vorfälle dieser Art geben würde. Deshalb reagierte sie mit einem Grossaufgebot von Ordnungskräften. Diese platzierten sich rund um die Bossard-Arena und begleiteten die Fangruppen vom und zum Bahnhof. Durch die starke Polizeipräsenz konnten weitere Ausschreitungen verhindert werden. (fae)

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