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ZUG: Rechnung der Stadt Zug mit deutlich höherem Überschuss

Die Rechnung der Stadt Zug fällt erneut besser aus als erwartet. Das Ergebnis für das Jahre 2016 weist ein Plus aus von 19,9 Millionen Franken, budgetiert waren lediglich 1,2 Millionen Franken. Grund für den guten Abschluss sind vor allem ausserordentliche Steuereinnahmen.
Vor allem dank hohen Steuereinnahmen kann der Stadtzuger Finanzchef Karl Kobelt eine erfreuliche Jahresrechnung 2016 präsentieren. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 27. September 2016))

Vor allem dank hohen Steuereinnahmen kann der Stadtzuger Finanzchef Karl Kobelt eine erfreuliche Jahresrechnung 2016 präsentieren. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 27. September 2016))

Insgesamt nahm die Stadt Zug Steuern in Höhe von 213,1 Millionen Franken ein. Bei den natürlichen Personen waren es 124,2 Millionen und damit 12,5 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Budget waren es sogar 18,8 Millionen Franken mehr. Ausschlaggebend dafür waren insbesondere neu zugezogene Personen und höhere Veranlagungen im Vergleich zu den provisorischen Steuerrechnungen.

Die juristischen Personen lieferten 81,1 Millionen Franken ab. Das sind 6,6 Millionen mehr als im Vorjahr und 3 Millionen mehr als budgetiert, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Die höheren Steuereinnahmen sind laut Finanzvorsteher Karl Kobelt (FDP) nicht vorhersehbar gewesen. Er mahnte, nicht in Euphorie auszubrechen. Es gebe ein ehrgeiziges Investitionsprogramm für die Jahre 2017 bis 2026.

Finanzen auf Kurs

Trotzdem will der Stadtrat aufgrund des guten Ergebnisses ein Zeichen setzen. Er beantragt dem Grossen Gemeinderat, aus dem Überschuss 1,5 Millionen Franken für besondere Zwecke einzusetzen: für Hilfsleistungen im Ausland, Kultur- sowie Sportbeiträge je 250'000 Franken und für Zukunftsprojekte 750'000 Franken.

Diese Beträge stellen eine Vorfinanzierung dar, welche die entsprechenden Beiträge in den nächsten vier bis fünf Jahren sicherstellen soll, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Nettoinvestitionen lagen im vergangenen Jahr bei 14,3 Millionen Franken. Im Vordergrund standen das Gesamtprojekt Kolingeviert, die Sanierung des Theaters Casinos Zug, Infrastruktur für Schule und Sport sowie diverse Hoch- und Tiefbauprojekte. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 375,1 Prozent.

Die laufende Rechnung weist Einnahmen von 278,7 Millionen Franken und Ausgaben von 258,8 Millionen Franken aus. Mit den Programmen "Sparen und Verzichten I & II" habe der Stadtrat die notwendigen Massnahmen zur Beseitigung des strukturellen Defizits in die Wege geleitet, heisst es in der Mitteilung. Die Finanzen seien auf Kurs. (sda)

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