ZUG: Salesianum: Stadtrat zieht Urteil nicht weiter

Der Stadtrat zieht den Entscheid des Verwaltungsgerichts zum Bebauungsplan Salesianum nicht an das Bundesgericht weiter. Der Entscheid erfolgte nach Rücksprache mit der Bauherrschaft, welche ihrerseits ebenfalls auf einen Weiterzug des Urteils verzichtet.

Drucken
Teilen
Blick auf das Salesianum in Zug. (Bild: Werner Schelbert / Neue LZ)

Blick auf das Salesianum in Zug. (Bild: Werner Schelbert / Neue LZ)

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug hat mit Urteil vom 10. Juni 2013 eine Beschwerde gegen den Bebauungsplan Salesianum gutgeheissen und den Bebauungsplan aufgehoben. Wie die Stadt Zug am Montag mitteilte, haben nun der Stadtrat und die Bauherrschaft in einer Abwägung von Chancen und Risiko entschieden, auf einen Weiterzug des Urteils an das Bundesgericht zu verzichten.

Zu diesem Entschluss sei man insbesondere aufgrund der beschränkten Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts bei der Anwendung von gemeindlichem und kantonalem Recht gekommen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Auch die Bauherrschaft will einen weiteren möglichen langwierigen Prozess vermeiden und hat bereits die Stadt ersucht, den Bebauungsplan im Sinne der Vorgaben des Verwaltungsgerichts anzupassen.

Da das Urteil des Verwaltungsgerichts auch Auswirkungen auf weitere Bauzonen mit speziellen Vorschriften hat, wird nun geprüft, ob einzelne Bestimmungen der Bauordnung der Stadt Zug angepasst werden müssen.

pd/zim