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ZUG: Schäden nach Gewittersturm im Zuger Wald

Der Gewittersturm vom 6. August hat nicht nur das Motorschiff Schwan zum Sinken gebracht, sondern auch zahlreiche Bäume entwurzelt oder geknickt.
Res Birrer, Förster der Korporation Zug, auf einer vom Sturm umgerissenen Buche. (Bild: Amt für Wald und Wild)

Res Birrer, Förster der Korporation Zug, auf einer vom Sturm umgerissenen Buche. (Bild: Amt für Wald und Wild)

Sturmholzschäden Seewald Zug. (Bild: Amt für Wald und Wild)

Sturmholzschäden Seewald Zug. (Bild: Amt für Wald und Wild)

Die Gewitterzelle ist am vergangenen Dienstag von Luzern über den Kanton Zug in Richtung Zürich gezogen. Kurz nach 18.30 Uhr wurden Böen in Orkanstärke gemessen, wie das Amt für Wald und Wild am Montag mitteilte. So registrierte die Messstelle von MeteoSchweiz in Oberägeri Windspitzen bis zu 124 km/h.

Vergleichsweise geringe Schadenholzmenge

Aufgrund der ersten Schätzungen der Revierförster geht das Amt für Wald und Wild von einer Sturmholzmenge von rund 2000 Kubikmeter aus. Dies entspricht einer Menge von etwa 100 beladenen Lastwagen. Aufgrund der Windstärke sind die Schadholzmengen vergleichsweise gering ausgefallen. Dies dürfte hauptsächlich auf den guten Halt der Bäume in den derzeit trockenen Böden sowie auf den allgemein guten Pflegezustand der Zuger Wälder zurückzuführen sein.

Totholz fördert Artenvielfalt

Das angefallene Sturmholz wird als Zwangsnutzung aufgerüstet oder – wo eine effiziente Nutzung nicht möglich ist und vom Sturmholz auch keine Gefährdung ausgeht – als Totholz im Wald belassen. Totholz im Wald hat einen hohen Naturschutznutzen und fördert die Artenvielfalt.

Im Leichtathletikstadion Herti Allmend in Zug wurde ein Baum samt Wurzel aus dem Boden gerissen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Entlang des Seewegs beim Brüggli in Zug wurden mehrere Äste von Bäumen gerissen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Im Leichtathletikstadion Herti Allmend wurde ein Baum samt Wurzel aus dem Boden gerissen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Trotz dem Segen der Bürgenstock-Kapelle riess diese Dreifachbuche sogar einen Teil des Umschwungs mit sich beim Sturm vom 6.August 2013 (Bild: Josef Bucheli)
Bild: pd
Bei einem Hof auf der Turmatt in Stans wurden 150 Ziegel zu Boden geschleudert. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Bei einem Hof auf der Turmatt in Stans wurden 150 Ziegel zu Boden geschleudert. (Bild: pd)
Das Gewitter mit Sturmböen hat am 6. August hat Schäden hinterlassen. Hier bei einem Hof auf der Turmatt in Stans, wo 150 Ziegel zu Boden geschleudert wurden. (Bild: pd)
Im Wohnhaus im Windeggli bei der Gärtnerei Durrer in Kerns hat ein Blitzschlag alle elektrischen Einrichtungen zerstört, Kabel schmolzen, Steckdosen explodierten. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Im Wohnhaus im Windeggli bei der Gärtnerei Durrer in Kerns hat ein Blitzschlag alle elektrischen Einrichtungen zerstört, Kabel schmolzen, Steckdosen explodierten. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ
Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ
Die Tafel von Coop Bau und Hobby in Stans hat ziemlich gelitten unter dem Sturm. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ
Das Gewitter mit Sturmböen hat am 6. August in Stans ganze Bäume ausgerissen. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Das Gewitter mit Sturmböen hat am 6. August in Stans ganze Bäume ausgerissen. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Unwetterschäden bei einer Strasse in der Risismühle / Am Bergli in Stans. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ
Das Gewitter mit Sturmböen hat am 6. August ganze Bäume ausgerissen. Hier in Oberdorf. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Ein ausgerissener Baum in Oberdorf. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ
Das Gewitter mit Sturmböen hat am 6. August in Stans ganze Bäume ausgerissen. (Bild: Oliver Mattmann / Neue NZ)
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Gewitterschäden in der Zentralschweiz

pd/zim

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