ZUG: Schulhaus und Quartier bekommen einen Spielplatz

Die Stadt will in der Riedmatt einen neuen Treffpunkt schaffen. Einige Anwohner sind mit dem Standort nicht zufrieden – wegen eines Nachbarn

Samantha Taylor
Drucken
Teilen

Die Stadt will in der Riedmatt einen neuen Spielplatz bauen. Dieser soll auf dem städtischen Grundstück nördlich des Schulhauses und der Freizeitbetreuung auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern entstehen. Genutzt werden soll er in erster Linie von den Schülern und den Kindern der Freizeitbetreuung. «Das Schulhaus sowie die Freizeitbetreuung verfügen bisher über keinen Spielplatz», erklärt Vroni Straub-Müller, Vorsteherin des Bildungsdepartements. Es handle sich aber nicht nur um einen Schulhausspielplatz, erklärt André Wicki Vorsteher des Baudepartements. «Es ist auch ein wichtiger Platz für das ganze Quartier», so Wicki weiter. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 450 000 Franken. Der Kredit wird dem Grossen Gemeinderat der Stadt Zug beantragt. Dieser wird voraussichtlich Anfang Mai darüber befinden. Mit den Bauarbeiten will die Stadt im Sommer beginnen.

Dass das Quartier einen neuen Spielplatz erhalten soll, freut die Anwohner. Gleichzeitig haben aber einige Bedenken wegen des Standorts. Denn direkt neben dem neuen Spielplatz steht ein bewohntes ausrangiertes Postauto. Bei dem Bewohner handelt es sich um den 64-jährigen Kolja Farjon, der seit fünf Jahren in der aussergewöhnlichen Behausung lebt. Er sei ein sehr spezieller Typ beklagt eine Anwohnerin. Seitens der Stadt hat man jedoch keine Bedenken.