Zug, Schwyz und Uri organisieren Kinder- und Jugendpsychiatrie neu

In der Zentralschweiz entsteht im Sommer 2020 ein neuer starker Player im Bereich ambulante Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Triaplus vereint die Kinder- und Jugendpsychiatrien der Kantone Uri, Schwyz und Zug unter einheitlicher Führung.

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(haz) Der Verwaltungsrat der Triaplus hat sich laut Medienmitteilung entschieden, die ambulanten Kinder- und Jugendpsychiatrien der Kantone Uri, Schwyz und Zug zusammenzuführen. Ab 1. Juli übernimmt Dr. med. Jörg Leeners, bisheriger Bereichsleiter der Kinder- und Jugendpsychiatrien Schwyz und Uri, die Führung über alle KJP- Ambulatorien der Triaplus.

Der Verwaltungsrat der Triaplus will so die Wege für eine kantonsübergreifende Zusammenarbeit weiter ebnen. Künftig sollen in verschiedenen Teilen der drei Kantone Kompetenzzentren für einzelne Krankheitsbilder geschaffen werden. Die damit angestrebten höheren Fallzahlen ermöglichen eine vertiefte Expertise des Fachpersonals.

Auch administrativ werden die drei Ambulatorien künftig aus einer Hand geführt, heisst es in der Medienmitteilung der Triaplus AG weiter. Dies ermöglicht schlanke Prozesse und einheitliche Strukturen und ist eine wichtige Voraussetzung, dass in Zukunft an allen Standorten Patienten und Patientinnen aus allen Kantonen behandelt werden können.

Die Gespräche zu den künftigen Aufgaben der bisherigen Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie Zug, Dr. med. Regula Blattmann, laufen. Man sei zuversichtlich, dass Frau Blattmann auch in Zukunft mit einem wichtigen Aufgabenportfolio für die Triaplus arbeiten wird und man so auch in Zukunft von ihrem hervorragenden Fachwissen und ihrer Expertise profitieren könne.