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ZUG: Seit Monaten in Zuger Parkhaus: Was ist mit diesen Autos?

Seit rund einem halben Jahr stehen zwei Fahrzeuge ohne Nummernschild im Parkhaus Frauensteinmatt. Werden sie nicht innert Kürze von den Besitzern entfernt, kommen sie unter den Hammer – gleich vor Ort.
Seit Monaten stehen die beiden schilderlosen Fahrzeuge im Parkhaus Frauensteinmatt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 2. Februar 2018))

Seit Monaten stehen die beiden schilderlosen Fahrzeuge im Parkhaus Frauensteinmatt. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 2. Februar 2018))

Unter all den behördlichen Mitteilungen im Amtsblatt wie gerichtlichen Meldungen, Stellenausschreibungen, Hinweisen zu Baugesuchen, administrativen Verfahren oder allgemeinen amtlichen Informationen stechen gelegentlich besondere Meldungen ins Auge. So enthält die Ausgabe vom 26. Januar zwei explizite Aufforderungen zum Abholen je eines Fahrzeuges. Sie betreffen zwei Personenwagen, die seit Monaten im Zuger Parkhaus Frauensteinmatt stehen – dem Anschein nach herrenlos.

Die Kontrollschilder sind abmontiert, von den Besitzern fehlt seit Langem jede Spur. Anhand der Chassisnummern liessen sich die Eigentümer, auf die die Fahrzeuge registriert sind, eruieren. Zum einen ist dies eine Reinigungsfirma in Basel, zum anderen eine Person, welche sich laut Amtsblatteintrag aktuell in Portugal aufhalten soll. Da gemäss Auskunft der Stadt Zug jegliche Versuche, die Besitzer zu kontaktieren, bislang erfolglos geblieben sind, werden die Halter somit über den amtlichen Weg aufgerufen, ihre Fahrzeuge aus dem Parkhaus zu entfernen. Es ist laut Stadt Zug das erste Mal, dass man sich hier mit einem solchen Fall befassen muss.

Parkgebühren in vierstelligen Bereich

Die Angelegenheit erinnert an jenen verwaisten, schilderlosen Lieferwagen, der 2014 über viele Wochen hinweg auf dem Gelände der alten Spinnerei in Baar gestanden hat und von dem keiner wusste, wem er gehört. Für den Parkplatz, auf dem der Wagen abgestellt war, wurde immerhin die Miete regelmässig bezahlt. Dies verhält sich im Falle der beiden Fahrzeuge in der Frauensteinmatt anders. Das Delikate: Während sie dort abgestellt sind – immerhin seit rund einem halben Jahr – dürften sich die Parkgebühren für jeden der Wagen mittlerweile deutlich im vierstelligen Bereich bewegen. Diese Kosten haben die Besitzer vollumfänglich zu bezahlen, falls sie ihre Fahrzeuge abholen, wie die Abteilung Immobilien der Stadt Zug auf Anfrage mitteilt.

Sollten die Wagenhalter dem Aufruf nicht folgen, so sind bereits im Amtsblatt die Konsequenzen erwähnt: Die Fahrzeuge werden öffentlich versteigert. «Hierfür muss beim Stadtpräsidium eine Genehmigung beantragt werden. Die Versteigerung erfolgt schliesslich unter Aufsicht des Betreibungsamtes», erklärt man bei der zuständigen Abteilung. Die Objekte kommen wie vorgefunden, das heisst mitsamt Inhalt, unter den Hammer – dies voraussichtlich direkt vor Ort.

Die Fahrzeughalter haben gemäss vorgegebener Frist von zwei Wochen ab Publikation des Aufrufs noch bis und mit 9. Februar Zeit, sich zu melden und ihre Autos abzuholen. Verstreicht die Frist, wird die Stadt Zug in einem nächsten Schritt über die Versteigerung informieren.

fae

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