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ZUG: Sexaffäre: Zuger Parteien fordern Rücktritt

Die Zuger Kantonsratsparteien FDP, CVP, SP und die Grünliberalen fordern den sofortigen Rücktritt von Jolanda Spiess-Hegglin und Markus Hürlimann. Eine Zusammenarbeit mit den, in die Zuger Sexaffäre verwickelten, Politikern sei nicht mehr möglich.
Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin während der Landammannfeier am 19. Dezember. (Bild: Charly Keiser)

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin während der Landammannfeier am 19. Dezember. (Bild: Charly Keiser)

In einem offenen Brief kritisieren die Kantonsratsparteien, ausser die Alternativen - die Grünen und die SVP, am Sonntagabend das Verhalten der beiden Politiker Spiess-Hegglin und Hürlimann der letzten Monate.

Der Brief beginnt wie folgt: «Obwohl die Ermittlungen im Strafverfahren Spiess-Hegglin vs. Hürlimann nun abgeschlossen sind und das Verfahren eingestellt ist, geht das Drama weiter. Mit der Veröffentlichung der Protokolle der Untersuchung der Staatsanwaltschaft durch die beiden Parteien hat die Angelegenheit eine neue Dimension erreicht.»

Zuger Politiker, die zufällig Zeugen geworden sind, seien in die unhaltbare öffentliche Verarbeitung des Falles hineingezogen worden. Dass diese vertraulichen Aussagen nun medial eingebunden werden, sei inakzeptabel.

«Die beiden Protagonisten liefern sich eine mediale Schlacht, ohne Rücksicht auf das Ansehen des Kantons», schreiben die Parteien im Brief weiter. Deshalb fordern sie nun, dass Spiess-Hegglin und Hürlimann zurücktreten. Eine Zusammenarbeit sei nach all diesen «Schlammschlachten» nicht mehr möglich.

Falls die zwei Politiker nicht von selbst zurücktreten, sollen sie von den jeweiligen Fraktionen ausgeschlossen werden.

Unterschrieben ist der offene Brief vom FDP-Präsidenten, Jürg Strub und FDP-Fraktionschef Daniel Burch. Von der CVP hat Präsident Martin Pfister und Fraktionschef Andreas Hausheer unterschrieben. Bei der SP unterschrieb das Mitglied der Geschäftsleitung, Zari Dzaferi und der SP-Fraktionschef, Alois Gössi. Von der GLP hat Vize-Präsident Daniel Stadlin unterschrieben.

pd/zfo

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