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ZUG: Sie machen die Altstadt unsicher

Am kommenden Samstag wird das 76. Quer durch Zug stattfinden, der grösste Staffelanlass dieser Art in der Schweiz. Auch drei Schulen messen sich dabei.
Simon Randriamora
Läuferinnen und Läufer von fast 300 Teams werden in Zug erwartet. (Bild: Stefan Kaiser (19. März 2016))

Läuferinnen und Läufer von fast 300 Teams werden in Zug erwartet. (Bild: Stefan Kaiser (19. März 2016))

Simon Randriamora

redaktion@zugerzeitung.ch

Nach all den Superlativen und Rekorden im letzten Jahr anlässlich der 75. Ausgabe von Quer durch Zug gilt es in diesem Jahr zur Normalität zurückzukehren. Von der Rekordmarke mit über 350 Teams ist man weit entfernt, egalisiert aber mit den 285 angemeldeten Teams den zweitbesten Wert aus dem Jahr 2016. Die stets guten Meldeergebnisse sprechen für die Attraktivität des vom Stadt-Turnverein Zug organisierten Wettkampfes, an dem auch in diesem Jahr wieder in 13 Kategorien von jung bis alt gestartet wird. Am meisten Teilnehmer gibt es jedes Jahr in der Klasse «Zwei-Käse-Hoch». Dieses Jahr sind es 57 Nennungen. Diese Kategorie wird in fünf Serien gestartet, wobei im Normalfall in der fünften Serie die schnellsten Teams starten. Zum engen Favoritenkreis gehören sicherlich die Teams aus Zug. Aber auch in den anderen Jugendkategorien sind die Zuger Vereine gut aufgestellt. So meldeten alleine die grössten Leichtathletikvereine des Kantons, der LK Zug (16), die Hochwacht Zug (16) und der TSV Rotkreuz (6), 38 Jugendteams an.

Dieses Jahr haben sich auch drei Schulen angemeldet: So starten Teams der Schule Rothenburg, der Oberstufe Steinhausen und der International School. Um Podestplätze werden diese Teams im Normalfall nicht mitreden, aber Fabian Müller, der Präsident des Organisationskomitees, ist darüber erfreut: «Am Quer durch Zug geht es nicht nur ums Siegen, sondern ums Teilnehmen. Deshalb bedanken wir uns vom OK auch dieses Jahr bei allen Teilnehmern mit einem Erinnerungspreis.»

In den Hauptkategorien werden einmal mehr Top-Cracks aus der nationalen Leichtathletikszene erwartet. Aus lokaler Sicht wird vor allem die schnellste Zugerin aller Zeiten, Géraldine Frey, und der mehrfache Schweizer Meister über 110 Meter Hürden, Tobias Furer, interessieren. Beide stehen zweimal am Start. Im Mixedteam des LK Zug laufen sie gemeinsam. Der Titelverteidigung sollte nichts im Wege stehen.

Der LK Zug gegen starke Konkurrenz

Auch bei den Erwachsenenstaffeln zählt die LKZ-Equipe zu den Favoriten. Gerade bei den Frauen ist mit den beiden Sprintspezialistinnen Frey und Silke Lemmens eine Topplatzierung das Ziel. Die 20-jährige Frey, die im zu Ende gegangenen Winter in der Halle abermals ihre persönliche Bestmarke über 60 Meter verbesserte, wird als Startläuferin fungieren. Mit ihrem starken Antritt wird sie die Aufgabe haben, das Team in Front zu bringen und die starke Konkurrenz wie die LG Nordstar in Schach zu halten.

Weitere Podestplätze für Zuger Vereine werden sicherlich bei den Masters durch den Titelverteidiger Hochwacht Zug und dem Siegerteam aus dem Jahr 2016, dem TSV Rotkreuz, erwartet. Bei den Mittelstrecklern kämpfen die Rotkreuzer mit dem schnellen Mittelstreckenspezialisten Angus Fölmli um das Podest. Neben den Zuger Topathleten werden weitere Spitzenleute der Leichtathletikszene erwartet. Allen voran wird der LC Zürich wieder mit vielen Topathleten am Start sein. Der Start zum 76. Quer durch Zug wird um 14.30 Uhr auf dem Landsgemeindeplatz erfolgen.

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