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ZUG: Sind die Velofahrer in der Stadt Zug nun besser dran?

Der Stadtrat ist vor zwei Jahren beauftragt worden, den Masterplan Velo umzusetzen. Kleine Anpassungen wurden vorgenommen. Die alternative Gemeinderätin Astrid Estermann will mehr über den aktuellen Stand erfahren und hat eine Interpellation eingereicht.
Iris Brülisauer und Petra Raguz
Die sogenannte Abbieghilfe zur Bibliothek ist eine der umgesetzten Massnahmen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 13. April 2017))

Die sogenannte Abbieghilfe zur Bibliothek ist eine der umgesetzten Massnahmen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 13. April 2017))

Iris Brülisauer und Petra Raguz

redaktion@zugerzeitung.ch

Das Velowegnetz in der Stadt Zug ist zu wenig ausgebaut. Viele gefährliche Übergänge erschweren den Weg zu den Schulen und Freizeitveranstaltungen. Aus diesen Gründen hat der Stadtrat im Jahr 2014 einen Masterplan Velo erstellen lassen. Der Vorstoss im Grossen Gemeinderat (GGR) kam von der Fraktion Alternative-CSP. Er will die innerstädtischen Veloverbindungen optimieren und sicherer gestalten.

Erste Massnahmen, wie neue Markierungen und Abbiegehilfen, wurden 2017 vollzogen. Doch wie viel ist tatsächlich passiert? Das will die alternative Gemeinderätin Astrid Estermann wissen und hat kürzlich beim Stadtrat eine Interpellation eingereicht.

Einige Stellen sind bereits verbessert worden

«Der Stadtrat nahm sich vor, im Zusammenhang mit Bebauungsplanverfahren und anstehenden Strassensanierungen oder Tiefbauarbeiten die Lücken und Problemstellen vertieft zu prüfen und Verbesserungen umzusetzen», schreibt Estermann in ihrem Vorstoss. 17 Stellen stufte das Zürcher Ingenieurbüro SNZ 2016 als «einfach» ein. Die Bearbeitungszeit würde gemäss den Experten zwei Jahre betragen. Der GGR beauftragte den Stadtrat am 22. März 2016, sich an die Umsetzung der zahlreichen Einzelmassnahmen zu machen.

Estermann hakt nun beim Stadtrat nach. Sie fragt, wie viele dieser Stellen bereits verbessert worden sind, und aus welchen Gründen gewisse Stellen bis heute nicht überarbeitet wurden. Weiter interessiert sie, wie gut Stadtrat und Kanton bei der Umsetzung zusammenarbeiten. Abschliessend will Estermann wissen, wie die Anzahl der Velofahrer allgemein erhöht werden kann.

Estermann zeigt sich auf Anfrage zufrieden, dass bereits einige Punkte umgesetzt worden sind. «Die Abbiegehilfe bei der Bibliothek oder das Gestatten der Velos auf dem Trottoir beim Lüssiweg sind eine grosse Hilfe für alle Velofahrenden», hat die Gemeinderätin festgestellt.

Musikschule bleibt das Sorgenkind

Der Weg für Velofahrer zur Musikschule an der Bundesstrasse bereitet ihr aber immer noch Kopfzerbrechen. «Der Zugang zur Musikschule ist die grösste Baustelle. Das Ingenieurbüro hat viele Varianten erarbeitet, jedoch konnten noch keine Lösungen gefunden werden. Die Velofahrer müssen weiterhin vom Velo absteigen und auf den Gehweg ausweichen», führt Estermann aus.

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