ZUG: So sieht das neue Papieri-Areal aus

Die Entwicklung des Papieri-Areal in Cham ist einen Schritt weiter: Der Entwurf liegt vor. Jetzt kann die Bevölkerung Stellung nehmen.

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Modell des Papieri-Areals in Cham. (Bild: PD)

Modell des Papieri-Areals in Cham. (Bild: PD)

Der Masterplan sieht vor, das rund 11 Hektaren grosse Papieri-Areal in drei Teile zu gliedern: Entlang der Knonauerstrasse, des Pavatex-Areals sowie der Lorze entstehen neue Bauten. Die Gebäude orientieren sich dabei an der bestehenden Siedlung, wie die Gemeinde Cham in einer Mitteilung schreibt. Das Zentrum kommt südlich des Kesselhauses zu stehen.

Dort werden fünf freistehende Hochhäuser angeordnet, die von Norden und Süden gegen das Zentrum hin jeweils höher werden. Auf der Westseite entsteht eine neue Gasse am Wasser. Diese wird über eine neue Brücke erschlossen.

Ergänzend zum Richtprojekt haben die Gemeinde Cham und die Grundeigentümerschaft einen städtebaulichen Rahmenvertrag erarbeitet. Darin wird der sogenannte Planungsausgleich geregelt. Dieser legt fest, in welcher Form der Mehrwert, der durch die Umzonung des heutigen Industrieareals entsteht, der Einwohnergemeinde wieder zufliesst. Beim vorliegenden Projekt erfolgt der Planungsausgleich durch Landabtretungen der Grundeigentümerschaft an die Einwohnergemeinde Cham. Zudem verpflichtet sich die Grundeigentümerschaft 100 preisgünstige Wohnungen auf dem Areal zu erstellen.

Hinweis: Präsentation eines Masterplans, anlässlich des 3. öffentlichen Workshop zum Papieri-Areal am 29. Januar, 19-22 Uhr im Kalandersaal der Papieri in Cham. Das Projekt wird ab dem 19. Januar in der Mandelhofhalle ausgestellt. Mehr zum Projekt auf www.cham.ch

Masterplan zum Papieri-Areal

Ziel des Masterplans ist es, in einem konkreten Konzept darzustellen, wie sich das historische Papieri-Areal entwickeln soll. Dabei zeigt der Masterplan einerseits Regeln und Prinzipen zur Struktur und Dichte der Bauten, dem Umgang mit historischen Bauten, zur Freiraumgestaltung, zur Erschliessung sowie Energie und Nachhaltigkeit auf. Andererseits wird dargelegt, wie das Areal genutzt und in welchen Etappen entwickelt werden könnte. Erarbeitet wurde der Masterplan in den vergangenen Monaten durch Albi Nussbaumer Architekten aus Zug, Boltshauser Architekten aus Zürich und Appert Zwahlen Partner AG aus Cham. Dies nachdem die Einwohnergemeinde Cham und die Grundeigentümerschaft das Projekt des Planerteams nach einer mehrmonatigen Testplanungsphase im Sommer 2014 einstimmig als Richtprojekt gewählt hatten.

pd/rem

Die Areal-Situation heute. (Bild: PD)

Die Areal-Situation heute. (Bild: PD)

Die Querschnitte des Papieri-Areals mit bestehenden und neuen Bauten. (Bild: PD)

Die Querschnitte des Papieri-Areals mit bestehenden und neuen Bauten. (Bild: PD)