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ZUG: Spielend das Interesse wecken

Die Pädagogische Hochschule Zug bietet jährlich eine Kinderhochschule mit Vorlesungen an, die altersgerechte Interessen fördert. In diesem Jahr ist die Kommunikation der Hunde im Fokus.
Nils Rogenmoser
Kinder sitzen im Lesesaal der Pädagogischen Hochschule Zug und hören einen Vortag über Therapiehunde.

Kinder sitzen im Lesesaal der Pädagogischen Hochschule Zug und hören einen Vortag über Therapiehunde.

Nils Rogenmoser

redaktion@zugerzeitung.ch

Fast fünfzig Primarschülerinnen und Primarschüler haben an ihrem freien Mittwochnachmittag an der einstündigen Kindervorlesung «Sprichst du Hund?» teilgenommen, die von der Pädagogischen Hochschule Zug (PHZ) organisiert worden ist. Bereits ab dem frühen Nachmittag wird ein Workshop zum Thema «Die Sprache der Roboter» angeboten – die Vorlesung folgt danach.

Luc Ulmer ist Leiter Kommunikation und Marketing der PHZ und erklärt die Idee hinter dem Anlass: «Wir erarbeiten jeweils ein Thema, für das sich Kinder begeistern können, und machen dann in den Zuger ­Primarschulen Werbung. Intern und extern suchen wir Referenten an vier Daten – bei der nächsten Vorlesung kollaborieren wir mit dem Museum für Urgeschichte. Unser Grundgedanke ist, dass Kinder früh Hochschulluft in einem typischen Hörsaal schnuppern und so Berührungsängste ablegen können. Auch sind wir der Ansicht, dass sich Bildung jeder leisten können sollte, und bieten unser Angebot daher kostenlos an.»

Die Workshops sind bereits im Voraus ausgebucht

Ulmer zeigt sich hocherfreut ob der zahlreichen Anmeldungen: «Die Workshops waren im Voraus ausgebucht und werden gleichwohl von Mädchen und Jungen, darunter einige Expats, gerne besucht. Wir stellen bewusst keine Konkurrenz zur Schule dar und präsentieren das Ganze recht locker.» Ulmer erläutert ein kluges Konzept, das im Verlauf der Jahre entwickelt wurde: «Da einige Eltern ihre Kinder an die Hochschule begleiten und der Hörsaal für sie tabu ist, bieten wir parallel ein Erwachsenenprogramm an. Heute können sie sich sensibilisieren, welche sprachlichen Finessen Kinder beim Witze­erzählen brauchen.»

Kommunikationsformen der Hunde sind ein Thema

Dann strömen die Kinder zur Vorlesung in den Hörsaal. Die Psychologin Désirée Berhane-Gygax vom Verein Therapiehunde Schweiz stellt zur Freude der Kinder sogleich das Objekt der Begierde, ihren Therapiehund Daira, vor. Der motivierte Nachwuchs löchert sie mit Fragen. Während der Golden Retriever Daira gemütlich döst, werden seine Bilder von der Geburt auf dem Bauernhof über die Hundeschule bis zur jetzigen Station als Therapiehund gezeigt, was einen einstimmigen «Jöh-Effekt» auslöst. Berhane-Gygax erläutert, dass der beste Freund des Menschen vorwiegend über Körpersprache, Geruch und Laute kommuniziere und durch Belohnungen lerne. Weiter vermittelt sie: «Es gibt etwa 400 Hunderassen und Dutzende Berufungen für einen Hund. Die Aufgabe eines Therapiehunds ist es, Kindern und Erwachsenen Wärme und Motivation zu schenken.»

Zum Schluss gibt es noch Streicheleinheiten

Die Vorlesung ist interaktiv – so erschnüffelt Daira am Schluss von den Kindern versteckte Kekse und erntet dafür nach Ablauf der Stunde noch einige Streicheleinheiten.

Livia hat der Nachmittag gefallen: «Ich fand vor allem den Lebenslauf des herzigen Hundes faszinierend.»

Hinweis

Die nächste Kinderhochschule findet am 29. November 2017 statt. Thema «Archäologische Funde im Verhör». Mehr Informationen finden Sie auf www.zg.ch.

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