ZUG: Spiess macht Diagnose publik

Am Freitag hatte die Zuger Staatsanwaltschaft angekündigt, die im Rahmen der Zuger Affäre eingeleitete Strafuntersuchung werde eingestellt. Am Sonntag machte Jolanda Spiess-Hegglin ein medizinisches Problem publik.

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Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin an der Landammannfeier vom 19. Dezember 2014. (Bild: Charly Keiser / Neue ZZ)

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin an der Landammannfeier vom 19. Dezember 2014. (Bild: Charly Keiser / Neue ZZ)

Am Freitag kam ein unabhängiges Plausibilitätsgutachten zum Schluss, dass das Verhalten von Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin nicht dem typischen Wirkungsprofil von K.-o.-Tropfen entspreche (Ausgabe vom Sonntag).

Jolanda Spiess-Hegglin ist weiterhin überzeugt davon, sexuell missbraucht worden zu sein. Am Sontag hat sie via «Sonntagsblick» ein medizinisches Problem publik gemacht, das für ihre Version spreche: Seit der Geburt ihres dritten Kindes leide sie an einer Gebärmuttersenkung, die ihr spontanen, positiv erlebten Sex verunmögliche. «Mein Liebesleben braucht sehr viel Rücksicht von meinem Ehemann (...) und vor allem viel Zeit. Und sonst tut es ganz einfach nur höllisch weh», so die Kantonsrätin. «Mit dieser Diagnose kann ich nicht mal an ein solches Abenteuer denken.»

cpm