ZUG: St. Michael muss erneut einen Pfarrer suchen

Pfarrer Mario Hübscher verlässt Pfarrei St. Michael. Zu früh, wie er selber sagt.

Charly Keiser
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Pfarrer Mario Hübscher (rechts) verlässt die Stadt Zug. Er wünscht Kirchenratspräsident Patrice Riedo (links) nur das Allerbesete. (Bild Stefan Kaiser)

Pfarrer Mario Hübscher (rechts) verlässt die Stadt Zug. Er wünscht Kirchenratspräsident Patrice Riedo (links) nur das Allerbesete. (Bild Stefan Kaiser)

Die Pfarrei St. Michael kommt nicht zur Ruhe. Pfarrer Mario Hübscher, der 2010 eingesetzt worden ist, hat seine Demission eingereicht. «Zu früh», wie er sagt. Seiner Einsetzung ging eine lange Durststrecke und ein heftiger Streit voraus: Denn seit Mitte 2005 verfügte die Kirchgemeinde St. Michael über keinen Pfarrer. Dies, weil Othmar Kähli damals pensioniert wurde.

Vor einem Jahr dann, die turbulente Kirchgemeindeversammlung: Der langjährige Kirchenpräsident wurde in geheimer Wahl nicht mehr gewählt. Die Versammlung hievte Vladimira Steiger und Patrice Riedo neu in den Kirchenrat, Letzterer als Präsident. Nach weiteren Rücktritten und der Auflösung des Vertrags mit Kirchenratsschreiber Hans Danuser Ende August hat die weltliche Führung der Kirchgemeinde Zug ein markant anderes Gesicht, als noch vor Jahresfrist.

Entscheidende Gespräche

Mit dem angekündigten Abgang Hübschers auf Ende August 2015 dreht sich nun auch das Personalkarussell in der Seelsorge.