ZUG: Stadt lanciert Kunstprojekt «Ohne Rast»

Mit 13 Kunstwerken, Installationen und Performances im öffentlichen Raum hinterfragt die Stelle für Kultur in Zug die «heutige Nonstop-Gesellschaft». «Ohne Rast» heisst das Projekt, das vom 22. August bis 3. Oktober an verschiedenen städtischen Orten stattfindet.

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Screenshot der Website von Ohne Rast, wo eingangs Zitate aus verschiedenen Medien zur Flüchtlingspolitik zu lesen sind. (Bild: Screenshot Website)

Screenshot der Website von Ohne Rast, wo eingangs Zitate aus verschiedenen Medien zur Flüchtlingspolitik zu lesen sind. (Bild: Screenshot Website)

Thematisieren soll das Projekt «die Gemeinsamkeiten und Differenzen von Getriebenen und Vertriebenen», wie die Stadt Zug am Freitag in ihrer Medienmitteilung schreibt. Getriebene: Das sind internationale Firmen und kleine Gewerbebetriebe, die in Zug alle «ein Stück vom Kuchen» bekommen möchten. Vertriebene: Das sind Flüchtlinge, ein globales Problem, «das auch die Zuger nicht ruhen lässt».

Ein externe Jury hat 13 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die zu dieser widersprüchlichen Thematik ihre Werke zeigen. Als Beispiel beschreibt die Medienmitteilung die Performance «VOYAGER - Silent City» von Soren Berner. Der Künstler bietet Fahrten auf Ruderbooten an, wo sich Einheimische und Flüchtlinge begegnen können.

sda