ZUG: Stadt soll Transparenz schaffen

Der Grosse Gemeinderat will einen Gegenvorschlag zur L & G-Doppelinitiative – um ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Samantha Taylor
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Das ehemalige Landis&Gyr-Gebäude beim Bahnhof Zug ist als zukünftiger Verwaltungssitz umstritten. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das ehemalige Landis&Gyr-Gebäude beim Bahnhof Zug ist als zukünftiger Verwaltungssitz umstritten. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Stadtrat muss einen Gegenvorschlag zur Doppelinitiative «Ja zu gesunden Stadtfinanzen» und «Ja zur historischen Altstadt» ausarbeiten, die voraussichtlich im Frühling 2015 zur Abstimmung kommt. So hat es die Mehrheit des Grossen Gemeinderates (GGR) an seiner gestrigen Sitzung beschlossen und eine entsprechende Motion der drei bürgerlichen Gemeinderäte Martin Kühn (FDP), Martin Eisenring (CVP) und Philip C. Brunner (SVP) überwiesen.

Die Doppelinitiative will, dass das L & G-Gebäude, in dem die Stadtverwaltung dereinst zentralisiert werden soll, wieder verkauft wird und die Verwaltung in der Altstadt verbleibt. Die Motionäre ihrerseits verlangen nun, dass der Stadtrat einen Gegenvorschlag dazu ausarbeitet und diesen dem Stimmvolk ebenfalls vorlegt. Darin soll die Stadt unter anderem über Sanierungs- und Umzugskosten informieren. Ausserdem wird der Stadtrat verpflichtet, mit dem Kanton bezüglich der freien Verwaltungsräume das Gespräch aufnehmen.