ZUG: Stadt Zug macht ernst mit der Nachhaltigkeit

Die Stadt Zug setzt neu eine Nachhaltigkeitskommission ein. Zweck der Kommission ist die Umsetzung der Volksinitiative «2000 Watt für Zug» und die Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklung.

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Die Stadt Zug setzt sich für das Erreichen einer 2000-Watt-Gesellschaft ein. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Stadt Zug setzt sich für das Erreichen einer 2000-Watt-Gesellschaft ein. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Als erste Stadt in der Schweiz hat der Stadtrat von Zug eine Nachhaltigkeitskommission eingesetzt. Dazu bildet der Stadtrat keine neue Kommission, sondern wandelt die bestehende Umweltkommission in eine Nachhaltigkeitskommission um. Die Organisation und die Aufgaben werden mit der Verordnung über die Nachhaltigkeitskommission geregelt, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Zug vom Freitag. Zu den Aufgaben der neuen Kommission gehört die Sammlung von Kenndaten aus den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft, deren Beobachtung und der Vergleich mit anderen Städten.

Ziel der Kommission ist es, die Umsetzung der im Jahre 2011 angenommenen Volksinitiative «2000 Watt für Zug» zu begleiten. Angestrebt wird eine Reduktion der CO2-Emissionen und des Primärenergiebedarfs sowie eine «nachhaltige Entwicklung» der Stadt Zug. Im Rahmen dieser nachhaltigen Entwicklung zielt die Stadt Zug auf einen wirtschaftlichen und ökologischen Fortschritt, welche der jetzigen Generation dient, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen einzuschränken.

Um die Entwicklungen gezielt zu beobachten, ist alle zwei Jahre eine Datenerhebung geplant. Veränderungen sollen somit rascher sichtbar und der Effekt von Massnahmen gezielter überwacht werden. Die erste Erhebung ist bereits dieses Jahr vorgesehen. Ein erster Bericht der Nachhaltigkeitskommission wird auf Anfang 2014 erwartet.

pd/zim