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ZUG: Stadt Zug muss Tempo-30-Versuch an der Grabenstrasse machen

Bringt eine Tempo-30-Zone in der Grabenstrasse in Zug eine spürbar geringere Lärmbelastung? Ein vom Bundesgericht angeordneter Verkehrsversuch soll dies nun zeigen.
Auf der Grabenstrasse soll nach dem Willen von Anwohner Tempo 30 für weniger Lärmimmissionen sorgen. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Auf der Grabenstrasse soll nach dem Willen von Anwohner Tempo 30 für weniger Lärmimmissionen sorgen. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Anwohner der Grabenstrasse in Zug verlangten mit einer Beschwerde vor Bundesgericht die Einführung von Tempo 30 auf diesem Kantonsstrassenteilstück der Hauptverkehrsachse durch das Stadtzentrum. Das Bundesgericht hiess im Februar 2016 die Beschwerde teilweise gut.

Inzwischen hat die Baudirektion das Urteil des Bundesgerichts im Detail analysiert und die weiteren Schritte erarbeitet. Nach Angaben von Baudirektor Urs Hürlimann: bereitet das Tiefbauamt nun die weiteren Schritte und Untersuchungen vor. Im nächsten Jahr wird während einer bestimmten Zeit eine Tempo-30-Versuchsreihe durchgeführt.

Konkret heisst dies, dass das kantonale Tiefbauamt im 2017 zunächst eine Bestandesaufnahme bei Tempo 50 und danach einen Tempo-30-Versuch an der Grabenstrasse machen wird. Dabei werden jeweils Daten wie Verkehrsaufkommen und Lärmimmissionen erfasst.

Nach Auswertung der Resultate wird die Baudirektion erneut in einem anfechtbaren Entscheid über die Lärmsanierung befinden. In diesem Verfahren können sich sowohl die Anwohner als auch die interessierten Kreise beteiligen. Dieser Prozess findet wahrscheinlich im Jahr 2018 statt.

pd/zim

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