ZUG: Stadtrat hat sich mit Grundeigentümern geeinigt

Der Stadtrat hat am Dienstag die Verordnung über die Zone für preisgünstigen Wohnungsbau verabschiedet. Diese wurde überarbeitet, um die Handhabung von Mietwohnungen wie auch Wohneigentum zu regeln.

Drucken
Teilen
In der überarbeiteten Verordnung über preisgünstigen Wohnungsbau ist auch der Kauf und Verkauf von Wohneigentum geregelt. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue LZ)

In der überarbeiteten Verordnung über preisgünstigen Wohnungsbau ist auch der Kauf und Verkauf von Wohneigentum geregelt. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue LZ)

Die Verordnung wurde am Dienstag gutgeheissen, wie die Stadt Zug mitteilt. Die Stadt Zug hat bereits früher mit der Annahme der neuen Bauordnung vier Zonen für den preisgünstigen Wohnungsbau ausgeschieden. Im Dezember 2010 erliess der Stadtrat die entsprechende Verordnung. Die Grundeigentümer fochten die Verordnung an, da aus ihrer Sicht unter den Begriff preisgünstiger Wohnungsbau auch Wohneigentum fällt, nicht nur Mietwohnungen.

Regeln wie beim Mietwohnungsbau

Die Stadt erklärte sich mit einem untergeordneten Anteil von preisgünstigem Wohneigentum einverstanden, wenn der Kauf und Verkauf bestimmten Regeln wie beim Mietwohnungsbau unterworfen wird. Zusammen mit den Grundeigentümern arbeitete die Stadt rechtliche Grundlagen aus, die sicherstellen, dass das preisgünstige Wohneigentum der Spekualtion entzogen ist. So werden bespielsweise Höchstpreise für den Verkauf definiert. Und wird die Eigentumswohnung nicht selber bewohnt, gelten für diese Wohnungen die gleichen Mietzinsobergrenzen wie für die anderen Mietwohnungen. Die Koorporation , die Stadt und Genossenschaften erhalten ein limitiertes Vorkaufsrecht und höchstens 15 Prozent der Wohnungen dürfen in den ausgeschiedenen Zonen künftig als Wohneigentum realisiert werden.

pd/spe