Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Stadttunnel: Jetzt formiert sich der Widerstand

Ein Komitee sagt dem Grossprojekt den Kampf an. Mit dabei ist auch ein ehemaliger Regierungsrat.
Samantha Taylor
Zuger Stadttunnel: An der Baarerstrasse soll für 3,5 Millionen Franken eine Einkaufsmeile entstehen. (Bild: PD)

Zuger Stadttunnel: An der Baarerstrasse soll für 3,5 Millionen Franken eine Einkaufsmeile entstehen. (Bild: PD)

Manche bezeichnen das Vorhaben als das «Jahrhundertprojekt», andere loben es in den höchsten Tönen und sind überzeugt, dass mit dessen Umsetzung das Stadtzentrum eine hohe Aufwertung erfährt. Die Rede ist vom Stadttunnel und dem damit geplanten Zentrum Plus. Doch es gibt auch kritische Stimmen – und diese formieren sich jetzt in einem Komitee unter dem Titel «Stadttunnel – nein danke». Seine offizielle Gründung feiert dieses am 1. September. Wie einem Schreiben der Gruppe zu entnehmen ist, handelt es sich bei den Initianten um «besorgte Einwohner des Kantons Zug». Man habe die Projektentwicklung aufmerksam mitverfolgt und analysiert. «Angesichts seiner monströsen baulichen und finanziellen Dimension verdient das Behörden-Vorhaben die Opposition der Bevölkerung», schreibt die Gruppe weiter. «Wir wollen mit der Gründung des Komitees die Diskussion in der Bevölkerung anregen», sagt Armin Oswald. Der Zuger Architekt ist in der Vorbereitungsgruppe sowie im Komitee dabei. Neben Oswald umfasst die Gruppe derzeit rund 20 Mitglieder. Der berühmteste Gegner unter ihnen ist wohl alt Regierungsrat Patrick Cotti.

«Mit dem Stadttunnel wird die Innenstadt zwar beruhigt. Aus unserer Sicht ist das aber nicht das Hauptproblem», sagt Oswald. Zentral ist seiner Meinung nach die Frage wie der Verkehr ganz allgemein reduziert werden könne. «Und genau diese Frage stellt das Projekt Stadttunnel nicht.» Ausserdem sind dem Komitee die Kosten von rund 950 Millionen Franken ein Dorn im Auge.

Einfahrt in den Stadttunnel von Arth Goldau kommend. (Bild: PD)
Stadttunnel-Ausfahrt Richtung Ägeri. (Bild: PD)
Stadttunnel in Richtung Gotthardstrasse. (Bild: PD)
So könnte der Stadttunnel Zug dereinst funktionieren. (Bild: Grafik: Janina Noser)
Verkehrsberuhigte Neugasse mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Fussgängerzone Metalli - Neustadt mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Verkehrsberuhigte Alpenstrasse mit Stadtpark im Dreispitz (Bild: PD)
Fussgängerzone Postplatz mit Trassee für Bus und Zubringerdienst (Bild: PD)
Gubel Ost (Bild: PD)
Bundesplatz in der Zukunft (Bild: PD)
Bundesplatz heute (Bild: Neue ZZ)
Vorstadt geplant. (Bild: PD)
Vorstadt heute (Bild: Neue ZZ)
Gubel West geplant (Bild: PD)
Gubelloch heute (Bild: Neue ZZ)
Baarerstrasse geplant (Bild: PD)
Baarerstrasse heute (Bild: Neue ZZ)
Stadttunnel Zug: Das ist geplant. (Bild: PD)
Altstadt mit Kolinplatz. (Bild: PD)
Gubelstrasse (Bild: PD)
Bundesplatz mit Alpenstrasse (Bild: PD)
Bundesplatz mit Viadukt der SBB. (Bild: PD)
Baarerstrasse beim Neustadtcenter. (Bild: PD)
Baarerstrasse bei der Metalli. (Bild: PD)
Neugasse (Bild: PD)
Postplatz. (Bild: PD)
Vorstadt. (Bild: PD)
So könnte der Anschluss Gotthardstrasse dereinst aussehen. (Bild: PD)
So könnte der Anschluss Gotthardstrasse dereinst aussehen. (Bild: PD)
29 Bilder

Visualisierungen des Stadttunnel Zug

Mehr zum Thema im E-Paper vom 21. August 2013.

<%PIC id="593934" scl_mode="0" showbig="1" title="" scl_width="560" scl_height="315"%>













Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.