Zug steckt tief in Wachstumsfalle

Der Regierungsrat will dasBevölkerungswachstum im Kanton stark bremsen. Die gesetzten Ziele scheinen höchst unrealistisch.

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Blick auf die grosse Suurstoffi-Baustelle in Rotkreuz. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Blick auf die grosse Suurstoffi-Baustelle in Rotkreuz. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Kanton Zug boomt, die Bevölkerung wächst enorm. Für den Zuger Regierungsrat geht diese Entwicklung zu schnell. Er will im Richtplan die Wachstumszahlen nach unten anpassen. Die Richtgrösse für 2020 soll von aktuell 127'000 auf neu 122'500 Einwohner reduziert werden.

Hände gebunden

Unrealistisch, sagen mehrere Gemeinderäte. So sollte die Gemeinde Baar gemäss aktuellem Richtplan im Jahr 2020 23'300 Einwohner zählen. Für Baars Bauchef Paul Langenegger ist bereits dieses Ziel kaum einhaltbar, geschweige denn eine noch tiefere Richtgrösse. Der Gemeinde seien die Hände gebunden, schliesslich könne man Landeigentümern das Bauen nicht verbieten, wenn ihr Land eingezont ist. Er erhält Unterstützung von Markus Risi, Immobilienexperte der Zuger Kantonalbank. Er unterstützt zwar die Pläne des Regierungsrats, glaubt aber nicht an die vorgesehenen Massnahmen.

red.

<em><strong>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.</strong></em>